Hand drückt elektrtrischen Schalter

AbLastV-Umlage einfach erklärt (mit Video)

Sascha Manikowski

Unser Autor:

Manche Begriffe auf deiner Strom­rechnung sind wirklich kompli­ziert. Dazu gehört auch die AbLastV-Umlage (Verordnung über Verein­ba­rungen zu abschalt­baren Lasten). Über die nächsten Wochen und Monate präsen­tieren wir hier einige Videos, die Begriffe aus der Energie­wirt­schaft erklären. Also was ist das – die AbLastV-Umlage?

Video zur AbLastV-Umlage

Gleich­ge­wicht von Erzeugung und Verbrauch

Das Stromnetz benötigt immer ein ausge­gli­chenes Verhältnis zwischen Strom­erzeugung und Strom­ver­brauch. Da es ansonsten zu Strom­aus­fällen kommt, muss bei besonders hohem Strom­ver­brauch im Netz entweder mehr Strom erzeugt oder der Verbrauch gesenkt werden. Zusätz­liche Strom­erzeugung ist nicht von jetzt auf gleich möglich. Deshalb hilft nur eine Drosselung des Strom­ver­brauchs. Die sogenannte Ablast. Diese wird von besonders strom­in­ten­siven Indus­trie­be­trieben getätigt, da es bei ihnen am meisten bewirkt. So stellen beispiels­weise Fabriken ihre Produktion ein oder reduzieren diese.

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Anreize werden auf Verbraucher umgelegt

Damit Indus­trie­be­triebe einen Anreiz haben, ihre Maschinen auszu­schalten und damit die Produktion zu stoppen, werden sie dafür vergütet. Und zwar einmal für die Bereit­schaft und dann noch für die tatsäch­liche Drosslung. Finan­ziert wird das durch die Ablast­ver­ordnung, die regelt, dass jeder Verbraucher die AbLastV-Umlage zahlen muss. Den Betrag auf deiner Strom­rechnung geben wir also direkt weiter an den Netzbe­treiber, der es dann an die Indus­trie­be­triebe weiter­reicht. Du bezahlst also mit der AbLastV-Umlage dafür, dass die Strom­ver­sorgung gesichert ist.

Also alles ganz einfach, oder?

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