Busbeklebung der Stadtwerke Solingen "Schutzengel Plus" (April 2019)

Busbe­klebung: Ein Engel für alle (Pannen-)Fälle

Romy Faust

Unser Autor:

Bei den Stadt­werken bin ich unter anderem für die Layouts – eben den visuellen Auftritt der Stadt­werke – verant­wortlich. Als ich Anfang des Jahres hörte, dass wir wieder einen kompletten Bus bekleben, war ich natürlich direkt Feuer und Flamme.

Alles schon fertig – in meinem Kopf

Busbe­kle­bungen gehören meiner Meinung nach zu den wirkungs­vollsten Arten der Außen­werbung. Unsere Ökoplus-Busse habt ihr bestimmt auch schon mal auf Solingens Straßen gesehen. Das ist der Hellblaue mit den Puste­blumen. 🙂 Das Motiv für dieses Projekt stand auch schnell fest: Unser Produkt Schutz­engel Plus. In solchen Fällen habe ich meistens direkt die genaue Umsetzung im Kopf. Ein klares Bild, was nur noch zu Papier, bzw. in diesem Fall „zu Folie“, gebracht werden muss. Aller­dings gibt es dabei so einiges zu beachten, was die Kreati­vität ein kleines bisschen einschränkt …

Verläss­liche Profis

Zum Glück arbeiten wir schon ewig mit Lauterjung Werbe­technik zusammen, die schon zig Busse für uns beklebt haben. Die kennen so ziemlich jeden Bus und wissen, worauf man achten muss. Als ich der Werbe­tech­ni­kerin unseren ersten Entwurf vorlegte, kam direkt „Nee, auf dem Heck, das kannst du so nicht machen. Da laufen Lüftungs­schlitze lang – den Text kann man dann nicht mehr lesen.“ und „Denk an die Gummi­dich­tungen der Fenster, also besser die Kästen mit dem Text weiter nach oben oder unten setzen.“ Dankbar für diese praxis­nahen Infos, wurde also der Entwurf nochmal überar­beitet.

Skizze zur Busbeklebung "Schutzengel Plus" der Stadtwerke Solingen

Auflagen unseres Verkehrs­be­triebs

Was ebenfalls bei einer Busbe­klebung berück­sichtigt werden muss, sind die Auflagen unseres Verkehrs­be­triebs. Als Marketeer hätte ich natürlich gerne den Bus komplett hellgrün einge­färbt – inklusive der Fenster­flächen. Das ist so aber nicht möglich. Meine Kollegin Silke Rampe vom Verkehrs­be­trieb dazu: „In der Vergan­gen­heiten beschwerten sich vor allem ältere Fahrgäste, die bei einer Vollbe­klebung der Fenster – trotz Lochfolie – nicht richtig heraus­schauen konnten. Diesem Wunsch nach „freier Sicht“ kommen wir gerne nach und haben so festgelegt, dass nur jedes zweite Seiten­fenster beklebt werden darf.“ Also haben wir uns auch daran gehalten und aus unserem Entwurf wurden anschließend fertige Druck­daten erstellt.

Eine Woche kleben

Bis der fertige Entwurf stand, vergingen schon einige Wochen. Auch die Busbe­klebung selbst ist nicht „mal eben“ gemacht. Der Bus (Wagen 756 ;-)) ist ein Gelenkbus und ganze 18,125 Meter lang! Bis der Bus komplett in Folie gehüllt war, dauerte es ganze fünf Arbeitstage. Wir waren für euch vor Ort und haben ein Video von der ganzen Aktion gemacht!

Busbe­klebung "Schutz­engel Plus" der Stadt­werke Solingen

Na? Wie gefällt er euch? Ich muss sagen, ich bin einfach hin und weg. Nicht zuletzt, weil ich es mir Anfang des Jahres genau SO vorge­stellt habe.

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