E-Autos an Ladestationen

Beim E-Autokauf auf Ladeop­tionen achten

Christian Olbrisch

Unser Autor:

Ein Elektroauto kannst du auf viele verschiedene Arten laden. Welche davon für dich die beste Variante ist, hängt maßgeblich von den in deiner Umgebung vorhan­denen Ladeop­tionen und deinen persön­lichen Bedürf­nissen ab.

Drei Faktoren bestimmen die Ladedauer

Die Ladedauer eines Elektro­autos richtet sich grund­sätzlich nach drei Faktoren:

  1. Batterie des Fahrzeugs, die je nach Fahrzeug­modell und -ausstattung über eine unter­schiedlich große Kapazität verfügt
  2. Ladeleistung der Ladestation
  3. Ladeleistung des E-Autos

Wie schnell ein E-Auto also tatsächlich geladen werden kann, bestimmt letztlich die schwächste der folgenden drei Kompo­nenten: Ladestation, Ladeleistung des E-Autos und Kapazität der Fahrzeug-Batterie.

Stadt­fahrer oder Langstrecke?

Es lohnt sich, vor dem Autokauf genau darüber nachzu­denken, ob du mit deinem neuen E-Fahrzeug haupt­sächlich im Stadt­verkehr oder überre­gional auf Autobahnen und Schnell­straßen unterwegs sein wirst und welche Ladein­fra­struktur dir zu Verfügung steht.

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Wenn du eher in der Stadt unterwegs bist und einen flotten E-Flitzer suchst, mit dem du nur wenige Kilometer zurück­legst und den du zwischen­durch häufiger – z. B. beim Stopp am Super­markt – aufladen kannst, reicht auch ein Auto, dass für Normal-Ladesta­tionen ausgelegt ist (mehr unter „Anschlüsse und Ladekabel“) und gerin­gerer Reich­weite, also kleinerem Akku. Dies gilt vor allem, wenn du zusätzlich auf eine Wallbox zurück­greifen kannst, wo dein Auto über Nacht vollladen kann.

Was leistet deine Wallbox?

Die heimische Wallbox ist bei den meisten E-Auto-Fahrern die am häufigsten genutzte Lademög­lichkeit und deshalb eine wichtige Stell­schraube in puncto Aufladen. Stellt dir deine Wallbox, zum Beispiel wegen entspre­chender techni­scher Voraus­set­zungen am Gebäude, eine eher geringe Ladeleistung zur Verfügung, musst du das bei deiner Planung in Betracht ziehen. Lies dazu auch unseren Artikel zum Thema zuhause laden.

Langstre­cken­fahrer benötigen andere Gegeben­heiten

Bist du hingegen ein Vielfahrer und möchtest regel­mäßig schnell­laden, brauchst du natürlich einen größeren Akku. Außerdem sollte dein neues E-Fahrzeug unbedingt über einen CCS- Anschluss zum Normal- und Schnell­laden verfügen. Viele der neuen E-Auto-Modelle sind schon serien­mäßig mit dem CCS-System ausge­stattet. Bei anderen, beispiels­weise dem VW e-Golf, fällt das noch unter Sonder­aus­stattung, was entspre­chende Kosten nach sich zieht. Wichtig ist aber auch, dass die Ladeleistung deines E-Autos an die für dich zugäng­lichen Ladesta­tionen angepasst ist. Lies dazu auch unsere Infos zum Thema unterwegs laden.

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