Mann in Unterhose im Homeoffice

So geht Energie­sparen im Homeoffice

Andreas Hugo

Unser Autor:

Viele von uns arbeiten jetzt im Homeoffice. Dabei erhöht sich auch der heimische Energie­bedarf. Mit meinen acht Tipps zum Energie­sparen im Homeoffice könnt ihr euren Energie­ver­brauch und damit auch eure Kosten senken.

Tipp 1: Telefon­kon­ferenz oder Texte schreiben? Endgerät bewusst auswählen

Desktop-PC, Laptop, Tablet oder Smart­phone – große Geräte mit umfas­sender Ausstattung benötigen deutlich mehr Strom als kleinere mit weniger techni­schen Finessen. Deshalb sollte der Desktop-PC öfter eine Pause bekommen (siehe nächster Tipp), wenn er nicht voll ausge­lastet wird. Wählt deshalb für eine schnelle Telefon­kon­ferenz zwischen­durch lieber das Smart­phone oder lest eine Präsen­tation auf dem Tablet.

Tipp 2: Öfter mal abschalten – mit einer Stecker­leiste

Der Stand-by-Modus kann insbe­sondere bei Desktop-PCs und Monitoren für hohe Strom­kosten sorgen, denn die Geräte (Netzteile) werden weiter mit Strom versorgt. Mit einer schalt­baren Stecker­leiste könnt ihr den PC und alle anderen elektro­ni­schen Geräte komplett vom Strom trennen und so unnötigen Strom­ver­brauch vermeiden.

Tipp 3: Relikt aus der Vergan­genheit: Auf Bildschirm­schoner verzichten

Durch einen Bildschirm­schoner steigt der Energie­ver­brauch um bis zu 50 Prozent. Besser: Aktiviert die Funktion „Monitor ausschalten“ in den System­ein­stel­lungen und versetzt so den Monitor während längerer Pausen in den Ruhemodus.

Tipp 4: Die Hinter­grund­be­leuchtung macht´s: Hellig­keits­ein­stellung am Monitor einstellen

Den Strom­ver­brauch eines Flach­bild­schirms könnt ihr durch die Einstellung der Helligkeit am Monitor wesentlich beein­flussen. Denn diese regelt die Licht­in­ten­sität, mit der die LCD-Kristalle angestrahlt werden und bestimmt so die maximale Helligkeit des Monitors. Weniger ist also auch in diesem Fall mehr…

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Tipp 5: Tages­licht nutzen statt künst­licher Beleuchtung

Schon die richtige Position deines Schreib­ti­sches, Essti­sches oder worauf auch immer ihr derzeit arbeitet, kann zum Energie­sparen im Homeoffice beitragen. Ein Platz direkt vor dem Fenster oder im rechten Winkel dazu ist ideal. So profi­tiert ihr vom natür­lichen Tages­licht und genießt vielleicht gleich­zeitig den Ausblick.

Tipp 6: LEDs oder Energie­par­lampen: Die bessere Wahl

Energiespar- oder LED-Leuchten benötigen weniger Energie als Glühbirnen und verfügen über eine bessere Licht­aus­beute. In dem Blogar­tikel „Leucht­mit­tel­tech­no­logien“, den mein Kollege Tim Krause vor einiger Zeit geschrieben hat, erfahrt ihr mehr über die Vorteile von LEDs und Energie­spar­lampen.

Tipp 7: Daten digital speichern statt ausdrucken: Gut fürs Porte­monnaie und die Umwelt

Wenn ihr noch nicht auf eines der vielen Verwal­tungs- und Archi­vie­rungs­tools umgestellt habt und die meisten eurer Daten ausdruckt, anstatt sie sicher online oder auf der Festplatte zu speichern, solltet ihr euch dringend mit dem Thema „Papier­loses Büro“ beschäf­tigen. Ihr tut damit nicht nur der Umwelt einen Gefallen, sondern auch euch selbst: Ein Homeoffice ohne Papier­berge lässt sich abends einfach besser wegräumen. 😉

Tipp 8: Einfach mal ohne Hose arbeiten

Macht es, wie unser Titel­modell und spart euch die Kleidung unterhalb der Tisch­kante. So könnt ihr zusätz­lichen Aufwand beim Wäsche­wa­schen reduzieren.

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