Erstes Stadt­werke-Nikolaus­singen

Lisa Nohl

Unser Autor:

Rudel­singen hat seit einigen Jahren Tradition. Am 6. Dezember haben wir diese Tradition nach Solingen gebracht und zum ersten Stadt­werke-Nikolaus­singen geladen.

Wie alles begann

2003 fing es an. Damals in Berlin, beim 1. FC Union, als sich knapp 90 Fans heimlich Zutritt zum Stadion verschafft haben, um dort aus Protest Weihnachts­lieder zu singen. Mittler­weile hat dieses Singen Tradition und das Stadion ist jedes Mal bis auf den letzten Platz gefüllt. Auch andere große Städte wie Köln, Düsseldorf oder Dortmund haben nachge­zogen und sorgen so regel­mäßig für eine besinn­liche Vorweih­nachtszeit.

Eine wilde Idee

Wer mich kennt, der weiß, dass ich absolut fußball­ver­rückt bin, deshalb kenne ich natürlich auch diese Rudel­singen. Vor einem knappen Jahr hatte ich dann, wie so oft, kurz vor dem Schla­fen­gehen einen Geistes­blitz: So ein Weihnachtsevent in Solingen, das wär’s doch. Und, Moment … Wir haben hier doch auch ein Stadion. Warum sollten wir dann hier nicht auch ein solches Weihnachts­singen aufziehen? Die Idee war geboren und ich direkt Feuer und Flamme. Aber alleine lässt sich sowas natürlich nicht umsetzen. Glück­li­cher­weise ist unser Marketing-Team auch bei den wildesten Ideen meistens dabei und so hatte ich meine Kolle­ginnen und Kollegen schnell auf meiner Seite. Genau wie unseren Geschäfts­führer. Es stand also fest: 2018 sollte es das erste Stadt­werke-Nikolaus­singen im Stadion geben.

Viele, viele Unter­stützer

Und das ist von der Organi­sation her gar nicht so einfach! Die Stadt musste mit ins Boot geholt, ein Projektchor gegründet, ein Blasor­chester und das Catering organi­siert, eine Bühne aufgebaut und eine ordent­liche Beschal­lungs­anlage instal­liert werden. Der Rasen durfte nicht kaputt gehen, die Liedauswahl nicht zu üppig sein und, und, und … Aber gemeinsam haben wir es geschafft, das alles zu organi­sieren.

Und am Tag selber – ganz viel Glück

Und dann war er da, der 6. Dezember 2018. In den Tagen davor wuchs die Anspannung fast bis ins Unermess­liche, denn für uns alle war dieses Event noch mal etwas ganz Neues. Ich persönlich hatte zudem die größten Bedenken wegen des Wetters. Ich hatte natürlich meinen Teller immer fleißig leer gegessen und somit alles für gutes Wetter gegeben (ganz toll in der eh schon hochka­lo­ri­schen domino­stein- und keksge­prägten Vorweih­nachtszeit), aber das blieb bis zum Schluss der einzige Faktor, den wir nicht in den eigenen Händen hatten. Glück­li­cher­weise blieb es aber trocken und so strömten zahlreiche Solin­ge­rinnen und Solinger ins Stadion, um mit uns zu singen.

Gänsehaut – und nicht von der Kälte

Und bevor ich zu sehr ausschweife, emotional werde und noch ganze Romane über die wirklich sensa­tio­nelle Atmosphäre verliere, überlasse ich das lieber dem Film, den wir zum Stadt­werke-Nikolaus­singen 2018 gedreht haben:

Was mir trotzdem zu sagen bleibt: Eine Wieder­holung im nächsten Jahr ist quasi schon fest einge­plant!

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