Fuhrpark der Stadtwerke Solingen mit E-Autos

Fuhrpark unter Strom: Neue E-Fahrzeuge für die Stadt­werke

Christian Olbrisch

Unser Autor:

Elektrisch betrieben, emissi­onsfrei unterwegs – das sind seit 2019 immer mehr Fahrzeuge der Stadt­werke-Unter­neh­mens­flotte. Über die Gründe für die Fuhrpark-Umstellung und den neuesten Fahrzeug-Zuwachs habe ich mit meinem Kollegen Jörg Junk gesprochen.

Jörg Junk Stadtwerke Solingen

Christian Olbrisch: Jörg, ich bin schon so gespannt, wie fahren sich die drei gerade neu angeschafften Nissan e-NV200 denn so? Du als Fuhrpark­leiter kannst mir sicher etwas dazu sagen.
Jörg Junk: Wir sind von den Fahrzeugen sehr angenehm überrascht. Sie stehen einem Auto mit Verbrenner-Motor in Nichts nach, punkten auch beim Thema Komfort und überzeugen mit einer angenehmen Laufruhe. Natürlich fährt man ein E-Auto nicht bis zu 100 % leer, sondern achtet auf die aktuell noch vorhandene Reich­weite und lädt recht­zeitig wieder auf, idealer­weise bei 20 %. Aber das ist bei Stromern ja grund­sätzlich so.

Christian Olbrisch: Warum wart Ihr überrascht? Hatten du und deine Mitar­beiter etwas Anderes erwartet? Und was sagen die Kolle­ginnen und Kollegen aus den Fachab­tei­lungen, die die neuen Autos täglich nutzen? Erfüllen die Nissan-Modelle ihre Anfor­de­rungen?
Jörg Junk: Die neuen Fahrzeuge erfüllen die Anfor­de­rungen sehr gut. Einer der beiden Nissan Combis wird von unseren Kolle­ginnen und Kollegen aus der Abteilung Vermessung einge­setzt und trans­por­tiert das benötigte Equipment. Der zweite Combi dient dazu, dass die Mitar­bei­te­rinnen und Mitar­beiter der Elektro- und Kommu­ni­ka­ti­ons­technik unsere externen Baustellen gut erreichen können. Und dann gibt es inzwi­schen noch den Nissan e-NV200 Kasten­wagen, der vom Facility Management zum Transport von Materialien benötigt wird. Übrigens waren wir tatsächlich etwas überrascht, dass unsere Fahrzeug-Neuan­schaf­fungen so ein Erfolg sind. Denn der Markt im Bereich der E-Nutzfahr­zeuge befindet sich derzeit noch im Aufbau und wir haben in den letzten beiden Jahren erst einige elektrisch betriebene Stromer testen müssen, bis wir uns für die Nissan-Modelle entschieden haben. Die Fahrzeuge müssen ja den fachspe­zi­fi­schen Anfor­de­rungen der Kolle­ginnen und Kollegen entsprechen. Umso mehr freuen wir uns natürlich, dass wir die richtige Wahl getroffen haben.

Christian Olbrisch: Genau, über einige dieser Fahrzeug­tests habe ich auch hier im Blog schon berichtet. Wo werden die E-Autos aus dem Fuhrpark denn aufge­laden?
Jörg Junk: In unserer Unter­nehmens-Tiefgarage auf dem Betriebs­ge­lände an der Beetho­ven­straße sind ausrei­chend Wallboxen montiert, die ausschließlich zum internen Gebrauch dienen und an denen die Flotten­fahr­zeuge geladen werden. Außerdem haben wir auf dem Gelände-Vorplatz noch zwei Ladesäulen mit je zwei Ladepunkten, aber die sind nur für die Öffent­lichkeit bestimmt.

Christian Olbrisch: Grund­sätzlich hat das Fahren mit Elektro-Autos ja viele Vorteile: Im Gegensatz zu Verbrenner-Motoren stoßen E-Fahrzeuge weder Kohlen­monoxid noch Stick­stoff oder schäd­liche Feinstäube aus. Außerdem sind die Wartungs­kosten deutlich geringer als bei Benzin- oder Diesel-Fahrzeugen. So hat die Geschäfts­führung der Stadt­werke ja schon vor einiger Zeit entschieden, dass der gesamte Fuhrpark der Stadt­werke-Versor­gungs­sparte und der Stadt­werke Solingen Netze nach und nach auf elektrisch betriebene Fahrzeuge umgestellt wird. Wie viele Autos mit Verbrenner-Motor wurden denn inzwi­schen in E-Autos umgetauscht?
Jörg Junk: Aktuell sind schon acht E-Fahrzeuge Teil der Fahrzeug­flotte für die Stadt­werke-Versor­gungs­sparte, die meisten davon stammen von unter­schied­lichen Herstellern. Ein Fahrzeug ist ein Plug-In-Hybrid, alle anderen sind reine E-Autos. Außerdem ist ein weiterer Stromer bereits bestellt. Die Stadt­werke Solingen Netze verfügen aktuell über sechs E-Fahrzeuge – eins davon ebenfalls ein Plug-In-Hybrid, und ein weiteres Plug-In-Hybrid-Fahrzeug befindet sich im Bestel­lungs-Prozess. Außerdem ist es so, wie du sagst: Der E-Mobilität gehört aus guten Gründen die Zukunft. Mit der Umstellung unseres gesamten Fuhrparks inves­tieren die Stadt­werke nachhaltig in eine emissi­ons­freie Zukunft und gehen mit gutem Beispiel für unsere Region voran.

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