Hans-Jürgen Gamradt

Hans-Jürgen Gamradt: Pionier für E-Autos

Christian Olbrisch

Unser Autor:

Ich treffe Hans-Jürgen Gamradt an der Ladesäule auf dem Vorplatz der Stadt­werke Solingen, als er seinen Mercedes EQC läd. Inzwi­schen sein drittes E-Auto. Der Solinger ist ein Pionier im Bereich der Elektromobilität.

Nachhaltige Mobilität

Zugegeben, als Mitar­beiter bei der Daimler AG sitzt Hans-Jürgen Gamradt an der Quelle. Über das Mitar­bei­ter­leasing hat er Zugriff auf die neusten Modelle. Schon vor sechs Jahren hat er so einen der ersten E-Smarts geleast. Aber neben der Sport­lichkeit der E-Fahrzeuge ist es vor allem der Wunsch nach einer nachhal­tigen Mobilität, die ihn immer wieder zum E-Auto greifen lässt. „Ich möchte meinen Anteil für die Klima­wende leisten“, erzählt er. „Wenn ich an der Ampel sehe, wieviel Abgase normale Verbrenner ausstoßen, dann freue ich mich immer über mein Elektroauto.“

Die häufigste Frage ist die nach der Reichweite

Als E-Mobilist ist er es gewohnt, immer wieder mit Fragen zur Elektro­mo­bi­lität konfron­tiert zu werden. „Man wird immer wieder von Passanten oder auf dem Parkplatz angesprochen. Häufig fragen die Menschen nach der Reich­weite meines Autos. Und obwohl es bei meinem neuen Auto inzwi­schen über 400 km sind, reicht das vielen Menschen noch nicht.“ Er selber sieht seine Reich­weite völlig unpro­ble­ma­tisch. Das einge­baute Navi plant bei längeren Routen die Ladestopps automa­tisch ein und prüft sogar, ob die angesteuerte Ladesäule wirklich frei ist.

Hans-Jürgen Gamradt Ladesäule Stadtwerke Solingen
Beim Auftanken an unserer Ladesäule

Werbung für Ökostrom der Stadt­werke Solingen

Ganz selbst­ver­ständlich hat Hans-Jürgen Gamradt auch die Förderung der Stadt­werke Solingen in Anspruch genommen: Rechts und links auf seinem Fahrzeug findet sich ein Aufkleber mit den Worten: „Ich fahre mit Ökostrom der Stadt­werke Solingen.“ Für diese Werbung erhält er pro Jahr 250 Euro für maximal zwei Jahre. Ihm selber ist der Aufkleber eigentlich sogar zu klein. Denn er möchte möglichst offensiv für die Elektro­mo­bi­lität werben. Deshalb lautet sein Tipp an alle Inter­es­sierten: „Probieren Sie es aus. Sie werden überrascht sein!“

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