Ideale Kühlschranktemperatur

Ideale Kühlschrank­tem­pe­ratur: Energie-Ratgeber Teil 2

Tim Krause

Unser Autor:

Im zweiten Teil meines Energie-Ratgebers zur idealen Kühlschank­tem­pe­ratur findest du Tipps rund um den richtigen Standort und die optimale Umgebungs­tem­pe­ratur deines Kühl- und Gefrier­schranks. Außerdem erkläre ich dir, wie du Lebens­mittel sinnvoll in die unter­schiedlich tempe­rierten Fächer deines Kühlgeräts einräumen kannst.

Viel Spaß beim Lesen und Energie sparen!

6. Der optimale Standort

Wie in den meisten Haushalten steht auch mein Kühlschrank in der Küche. Manche stellen ihren Kühlschrank oder eine separate Gefrier­truhe dagegen in den Keller oder in eine separate Vorrats­kammer. Aber egal wo sich dein Kühlschrank befindet – achte darauf, dass der Abstand von der Geräte­rück­seite zur Wand mindestens acht Zenti­meter beträgt, denn die Rückseite kann sehr warm werden. Wird diese Wärme nicht abgeleitet, weil das Gerät zu nah an der Wand steht, erhöht sich der Energie­ver­brauch. Auch die Funktion des Kühlschranks kann beein­trächtigt werden. Ist das Gerät in einen Schrank eingebaut oder steht unter der Arbeits­platte, sollten ausrei­chend große Lüftungs­schlitze vorhanden sein.

7. Nicht zu warm und nicht zu feucht

Wenn dein Kühlschrank zu warm steht, verbraucht er mehr Energie. Der Raum, in dem er sich befindet, sollte deshalb zehn bis maximal zwanzig Grad Celsius haben. Achte auch darauf, dass dein Gerät nicht direkt in der Sonne steht oder neben Großge­räten wie dem Herd aufge­stellt ist. Eine hohe Luftfeuch­tigkeit, wie sie zum Beispiel in manchen Kellern vorhanden ist, ist ebenfalls ungünstig für die Lebens­dauer und den Energie­ver­brauch von Kühl- und Gefrier­schränken.

8. Voll ist besser als leer – oder?

Da ein vollge­räumter Kühlschrank die Tempe­ratur besser hält, ist ein gut gefüllter Kühlschrank energe­tisch besser als ein leerer. Aber: Überfüllst du ihn, kann die Luftzir­ku­lation und damit die Kühlleistung nachlassen. Kontrol­liere außerdem regel­mäßig, ob deine Kühlschranktür richtig geschlossen ist und öffne sie nur kurz, um etwas raus zu nehmen: Je mehr warme Umgebungsluft in den Kühlschrank gelangt, desto höher ist der Energie­ver­brauch des Geräts.

9. Heiße Speisen nicht in den Kühlschrank

Bevor du etwas in den Kühlschrank stellst, zum Beispiel die Reste einer Mahlzeit, lass es erst auf Zimmer­tem­pe­ratur abkühlen. Je wärmer das Essen, desto mehr Leistung muss der Kühlschrank erbringen, um das Essen auf Kühlschrank­tem­pe­ratur herunter zu kühlen.

10. Die richtige „Hack“-Ordnung – Klima­zonen im Kühlschrank nutzen

Nicht nur auf der Erde, sondern auch im Kühlschrank gibt es verschiedene Klima­zonen. Die Tempe­ratur unter­scheidet sich also von Fach zu Fach. Die unter­schied­lichen Klima­zonen sind physi­ka­lisch bedingt, denn kalte Luft hat eine höhere Dichte als warme und sinkt daher nach unten. Die kälteste Zone im Kühlschrank liegt unmit­telbar über der Glasplatte, die das Gemüsefach abgrenzt. Deshalb solltest du leicht verderb­liche Lebens­mittel wie z. B. frisches Hackfleisch oder rohen Fisch dort lagern. In den oberen, wärmeren Fächern des Kühlschranks sind Milch­pro­dukte oder Wurst gut aufge­hoben. Eine der wärmsten Bereiche im Kühlschrank ist die Tür, wo Getränke und Eier optimal gelagert werden können. Das Gemüsefach ist durch die Schub­fächer aus Kunst­stoff und die Glasplatte so geschützt, dass die kalte Luft nicht bis in die Gemüse­fächer absinken kann. Deshalb bleibt hier dein Gemüse länger frisch.

Energie­be­ratung

Tipps und Anregungen zum Thema „Kühlen und Gefrieren“ findest du auch bei unserer Energie­be­ratung und in folgemdem Video:

 

Teil 1: Check­liste – Punkte 1 bis 5

Hier geht es zum Teil 1 des Kühlschrank-Energie-Ratgebers mit den ersten fünf Punkten der Check­liste.

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