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In bestem Licht: 5 Tipps für die richtige Beleuchtung in eurem Zuhause

Andreas Hugo

Unser Autor:

Gute, ausge­wogene Licht­ver­hält­nisse in Wohnzimmer & Co. sind wichtig für das eigene Wohlbe­finden – besonders jetzt in der dunklen Jahreszeit und im Corona-Shutdown. Deshalb „beleuchte“ ich für euch, wie ihr euer Zuhause optimal erhellen könnt.

Perfekt ausge­leuchtet: So hat der Winter­blues keine Chance

Der Herbst geht, der Winter kommt: Das fällt mir immer ganz besonders nachmittags auf, wenn pünktlich zur besten Kaffeezeit schon die Sonne untergeht. Morgens dauert es dann eine gefühlte Ewigkeit, bis sich der Tag endlich gegen die Nacht durch­setzen kann. Manchmal brauche ich da schon Überwin­dungs­kraft, um morgens pünktlich an meinem Schreib­tisch im Corona-Homeoffice zu sitzen. Zum Glück kenne ich aber ein wirksames Mittel gegen graue Herbsttage und Winter­mü­digkeit, das bei mir – und sicher auch bei euch – bestens hilft: eine gute Innenraum-Beleuchtung. Wenn auch ihr euer Heim ins richtige Licht rücken möchtet, lest dazu meine 5 Tipps für die richtige Beleuchtung.

5 Tipps für die richtige Beleuchtung

1. Heller Anstrich reflek­tiert das Licht

Dunkle, farbige Anstriche und Vorhänge sind echte Licht­schlucker. Deshalb solltet ihr vor allem in kleinen Räumen mit wenig Tages­licht helle Anstriche bevor­zugen, denn sie vermitteln Weite und reflek­tieren das Sonnen- genauso wie das künst­liche Licht.

2. Das Leucht­mittel ist entscheidend

Bei einer gelun­genen, künst­lichen Innen­raum­be­leuchtung kommt es nicht allein auf die einzelnen Lampen an, sondern vor allem auf die darin einge­fassten Leucht­mittel. Ihre Helligkeit wird in Watt (W) oder Lumen (L) gemessen. Übrigens haben moderne LEDs gegenüber herkömm­lichen Glühbirnen viele Vorteile: Sie verbrauchen deutlich weniger Strom, haben einen gerin­geren Anschaf­fungs­preis und eine hohe Lebens­er­wartung von rund 20 Jahren.

3. Entspannen oder arbeiten? Eine Frage der Lichtfarbe

Die sogenannte Farbtem­pe­ratur, die in der Einheit Kelvin (K) angegeben wird, spielt bei der Beleuchtung eine wichtige Rolle (siehe Titelbild). Denn sie nimmt direkten Einfluss auf unseren persön­lichen Biorhythmus. Für das Wohnzimmer geeignet ist daher warmweißes, eher behaglich anmutendes Licht mit etwa 2.700 K. Arbeits­be­reiche, zum Beispiel im Schlaf, Ess- oder Wohnzimmer, benötigen dagegen Tages­licht-ähnliche, sehr helle Verhält­nisse. Hier solltet ihr Leucht­mittel mit mehr als 5.300 K einsetzen. Wenn ihr aller­dings abends schlecht einschlafen könnt, liegt das wahrscheinlich an zu viel Licht in eurem Schlaf­zimmer, was die Produktion des Schlaf­hormons Melatonin stört. Besser: Das Schlaf­zimmer verdunkeln, das Licht löschen und auch das Smart­phone aus dem Schlaf­zimmer verbannen.

4. Die Mischung macht´s: Licht­inseln sorgen für Harmonie

Ihr kennt das sicher auch: Ein schlecht beleuch­teter Raum wirkt meistens ungemütlich, selbst wenn er stilvoll einge­richtet ist. Deshalb solltet ihr es einfach den profes­sio­nellen Licht­de­si­gnern nachmachen: Kombi­niert unter­schied­liche Lampen für eine direkte und indirekte Beleuchtung mitein­ander. So schafft ihr stärker und schwächer ausge­leuchtete Raum-Zonen, die zusammen eine harmo­nische Atmosphäre ergeben. Kleine Räume lassen sich so besonders gut mit mehreren Licht­quellen wie Spot-, Wand- und Decken­leuchten optisch vergrößern. Dimmbare Lampen ermög­lichen außerdem eine indivi­duelle Anpassung der Beleuch­tungs­stärke an die Tageszeit. Für den Flur eigenen sich besonders Boden- und Decken­spots. Bilder, Skulp­turen und Vitrinen könnt ihr am besten mit einer gezielten Beleuchtung in Szene setzen.

5. Gut geplant ist halb gewonnen: Bei der Wohnraum­planung optimale Voraus­set­zungen schaffen

Ihr möchtet eure Wohnung renovieren oder demnächst sogar neu bauen? Dann solltet ihr von vorne­herein möglichst viele Steck­dosen und Lampen­an­schlüsse einplanen. Anschlüsse für stimmungs­volle Wandleuchten lassen sich nämlich schlecht im Nachhinein verlegen und für Einbau­leuchten sind spezielle Hohlräume in der Zimmer­decke oder im Fußboden nötig. Außerdem ersparen euch genug Steck­dosen den lästigen Kabel­salat, der durch das Ziehen von Verlän­ge­rungs­kabeln oder herum­lie­gende Stecker­leisten entsteht.

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