E-Auto - Peugeot e-208

Mein erstes E-Auto – dritte Woche

Unser Autor:

Updates und kein Ende. Diese Woche berichte ich, wie ich daran scheitere, das Karten-Update aufzu­spielen. Was einem Neu-E-Mobilisten halt so passiert. Und das Ganze aus einem sehr subjek­tiven Blickwinkel.

Tag 15

Nach einigen Telefo­naten mit dem Kunden­service hatten mein Mann und ich schließlich sowohl das Software-Update als auch das Update des Karten­ma­te­rials auf einen USB-Stick runter­ge­laden. Also eigentlich eher mein Mann, der da sehr viel mehr Geduld bewiesen hat. Heute haben wir uns ins Auto gesetzt und versucht, die Updates aufzu­spielen. Übrigens gibt es noch ein paar lustige Anwei­sungen, was man in dieser Zeit beachten soll: vorher eine Wohlfühl­tem­pe­ratur einstellen, weil die Klima­anlage während des Updates nicht verstellt werden kann; während des Updates den Motor laufen lassen und angeschnallt im Auto sitzen bleiben; die Rückfahr­kamera entfällt in dieser Zeit und laden sollte ich selbst­ver­ständlich auch nicht. Man sitzt also etwa 1 Stunde im Auto und kann nichts anderes tun, als dem Upload-Balken zuzusehen.

Das kann dauern …

Eine ziemlich ernüch­ternde Erfahrung. Das Software-Update ist muster­gültig durch­ge­laufen, was man vom Naviga­tions-Update nicht behaupten kann. Das hatte ja schon beim Runter­laden so rumge­zickt. Wir hätten uns für die Aktion aller­dings keinen Freitag­abend aussuchen sollen: Die wirklich fitten Mitar­beiter an der 24-Stunden-Hotline waren wohl schon im Feier­abend. Unser Ansprech­partner hat die Daten erfasst und eine E-Mail für Montag angekündigt. Schauen wir mal was da kommt!

Tag 17

Wer ein E Auto fährt, sollte planen können. Insbe­sondere wenn man – wie ich – auf die öffent­liche Ladein­fra­struktur angewiesen ist. Geplant hatte ich für heute gut, aller­dings hat mir das Leben – in Gestalt meiner besten Freundin – einen Strich durch die Rechnung gemacht. Nach einer längeren Tour (ich war mal wieder in Solingen) wollte ich heute Nachmittag mit ihr spazieren gehen (das Highlight in der Corona-Woche) und während dieser Zeit das Auto aufladen. Meine Freundin musste aller­dings kurzfristig absagen. Damit war mein Plan hinfällig und ich musste auf meine Haus- und Hof-Ladesäule zurück­greifen. Der Fußweg dahin beträgt ziemlich genau fünf Minuten. Aber ganz ehrlich, wenn ich früher noch mal aus dem Haus musste, um mein Auto an die Tankstelle zu fahren, dann fand ich das auch immer ziemlich blöd. Diesmal musste ich aber gleich zweimal los. Schließlich wollte das Auto auch wieder abgeholt werden.

In dem Zuge habe ich auch gleich mal überprüft, ob das gestrige Software-Update irgend­welche positiven Auswir­kungen auf meine Peugeot-App hatte. Und tatsächlich: Die App bricht jetzt den Ladevorgang nicht mehr ab, wenn man ihn sich genauer anschauen will. Dafür zeigt sie aber auch nicht den aktuellen Ladestatus an, sondern den Status zum Ladebeginn. Was nicht so ganz zielführend ist! Aber vielleicht wird das ja beim nächsten Update behoben. 😉

Tag 18

Apropos Update: Ich bekam heute eine E-Mail vom Kunden­service mit der Auffor­derung, einen Screenshot vom versuchten Karten-Update zu machen. Also habe ich mich erneut in mein Auto gesetzt und den USB-Stick einge­steckt. Große Freude, als daraufhin das Update tatsächlich gestartet wurde. Freudig erregt habe ich zehn Minuten in meinem Auto gesessen und gefroren. Ja, ich weiß: Ich hätte die Klima­anlage vorher auf eine Wohlfühl­tem­pe­ratur stellen müssen. Schade nur, dass das Update ohne Ergebnis abgebrochen wurde. Und dann habe ich es noch nicht einmal geschafft, die Fehler­meldung zu fotogra­fieren! Deshalb habe ich den Prozess noch einmal neu gestartet. Und damit das Software-Update, was wir ja neulich schon instal­liert hatten, neu angestoßen. Anschließend saß ich eine dreiviertel-Stunde im Auto und hoffte, dass zumindest das Software-Update erfolg­reich durch­läuft. Wenigstens war mir nicht mehr kalt, sondern im Gegenteil ziemlich warm: Diesmal hatte ich die Tempe­ratur vorher auf 21° gestellt. Was sich an der Reich­weite bemerkbar machte.

Resultat: Ich bin bei den Updates immer noch bei 1 von 2. Dafür habe ich aber erfolg­reich die Vor-Klima­ti­sierung getestet.

Weitere Blogbei­träge der Reihe „E-Auto-Tagebuch“.

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