Pressearbeit - Lisa Nohl

Presse­arbeit im Corona-Jahr

Lisa Nohl

Unser Autor:

Corona hat uns seit Beginn des Jahres ja alle irgendwie fest im Griff – warum sollte das beim Thema Presse­arbeit also anders sein? Und gerade, als wir dachten, wir könnten wieder loslegen, kam auch noch die „zweite Welle“.

Von 100 auf 0

Aber mal von vorne. Was hatten wir dieses Jahr nicht alles geplant, allein die zahlreichen Events wie Autoschau und Co., bei denen wir natürlich auch live vor Ort Presse­arbeit, zum Beispiel im Rahmen von Inter­views, gemacht hätten. Das war schon mal ein Satz mit X. Und gerade als wir dachten, wir können wieder loslegen – steigen die Zahlen erneut an. Das war auch deshalb besonders schade, weil wir kurzfristig einen Termin beim EC Bergisch Land absagen mussten, den wir jedes Jahr sehr gerne wahrnehmen. Dieser Verein ist schon sehr lange Sponso­ring­partner und gibt sich immer sehr viel Mühe. Aber alles Lamen­tieren hilft nichts, es ist nun mal wie es ist. Immerhin ist mir so eine weitere höchst laien­hafte Schlid­der­partie auf dem Eis erspart geblieben 😉

Alter­na­tiven müssen her

Statt­dessen haben wir uns überlegt, wie wir die Presse­arbeit an die derzeitige Situation anpassen können. Klar, den persön­lichen Kontakt kann fast nichts ersetzen, aber das ein oder andere bekommt man trotzdem gut gewuppt. Zum Beispiel die Online-Presse­kon­ferenz zu unserem Elektro­mo­bi­li­tätstag. Das war auch für mich etwas Neues, denn zum einen waren sehr viele Personen einge­laden, zum anderen war aber auch die technische Kompo­nente ein bisschen tricky. Wird alles funktio­nieren? Ist die Leitung bei allen stabil genug? Wie moderiere ich die Runde, damit nicht alle durch­ein­ander sprechen? Zum Glück hat das alles ganz wunderbar geklappt und die Stimmung war sogar auch ziemlich ausgelassen.

Kreati­vität ist angesagt

Eine weitere Option der Presse­arbeit sind Video­bot­schaften, wie sie derzeit beispiels­weise in Zusam­men­arbeit mit dem Kunst­museum entstehen. Als Sponsor der museums­päd­ago­gi­schen Arbeit sind wir norma­ler­weise jedes Jahr bei der Vernissage dabei und eröffnen die Ausstellung feierlich, bei der Finissage dürfen wir unseren Stadt­werke-Preis verleihen. Die Atmosphäre ist jedes Mal toll, lebt aber eben auch von den Menschen vor Ort. Aufgrund der „zweiten Welle“ müssen auch diese beiden Veran­stal­tungen dieses Mal ausfallen. Als Alter­native hat das Kunst­museum aber angeboten, dass alle Redner eine eigene Video­bot­schaft aufnehmen können, die dann online veröf­fent­licht und geteilt wird. So geht’s auch!

Ihr seht also: Man darf sich in diesen Zeiten einfach auch mal selbst ein bisschen neu erfinden, aber das muss nicht schlechter sein. Nur anders und das ist ok so.

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