Wald an der Sengbachtalsperre in Solingen

Die ersten 10.350 Bäume sind gepflanzt!

Roland Sorgenicht

Unser Autor:

Anfang März kamen die Setzlinge. Bis Ende März hatten wir dann Zeit, die neuen Bäume zu pflanzen. Jetzt blicken wir am Höver­scheidt und an der Brucher Mühle auf 10.350 neue Setzlinge.

Einschlagen der Setzlinge

Aufgrund des nassen Wetters konnten wir erst auf den letzten Drücker, also Ende Februar, die restlichen Totholz­be­stände an der Brucher Mühle entfernen. Höchste Zeit, denn Anfang März kamen die Setzlinge. Wie bereits berichtet, war es nicht ganz einfach, an so eine große Menge Setzlinge zu kommen. Schließlich hatten wir eine Baumschule in Hünxe gefunden.

Anlieferung der Setzlinge
Es geht los: Die ersten Setzlinge sind da!

Nach der Lieferung haben wir den Großteil der Setzlinge, ca. 7.000 Pflanzen für das Areal Brucher Mühle, erstmal hinter dem Wasserwerk einge­schlagen. So hatten wir bis Ende März Zeit, die neuen Bäume zu pflanzen. Etwa 3.000 Buchen sowie weitere Douglasien und Weißtannen haben wir direkt am Hölver­scheidt einge­schlagen und dann dort gepflanzt. Auch sie sind jetzt schon in der Erde! Den Transport haben wir per Trecker und Anhänger erledigt. Die Schöss­linge sind zwischen 1 und 1,2 Metern groß und werden in den nächsten Jahren und Jahrzehnten zu großen, starken Bäumen heranwachsen.

Einschlagen der Bäume
Einschlagen der Setzlinge hinter dem Wasserwerk

Viel Arbeit in wenigen Tagen

Auch Menschen, die die neuen Bäume sorgsam einpflanzen, sind derzeit Mangelware. Glück­li­cher­weise arbeitet Forstwirt Michael Knebel schon lange für uns. Er kennt das Gelände und hat ein Händchen für Pflanzen. Zudem hat er gleich zwei Kollegen mitge­bracht. Jeder von ihnen hat im März täglich 200 bis 300 Bäume gepflanzt. Der Start­schuss dafür fiel am 9. März. In den wenigen Tagen bis Ende März mussten die Bäume in die Erde. Eine stolze Leistung!

Michael Knebel mit Erdbohrer
Michael Knebel: Forstwirt aus Leidenschaft

Setzlinge einsetzen: Mit Sorgfalt und Erdbohrer

Beim Pflanzen kam das Bohrver­fahren zum Einsatz. Dabei wird mit einem Erdbohrer ein ca. 15 bis 20 cm großes Loch gebohrt, in das der Setzling einge­setzt wird. Anders als beim Pflanzen mit einer Hacke, wo die Pflanze häufig nur in einen Spalt gesetzt wird, hat der neue Baum so ausrei­chend Platz für seine Wurzeln und diese werden nicht beschädigt. So ist die Anwuchs­wahr­schein­lichkeit größer und der Setzling steht stabiler. Jetzt wo die ersten Bäume gepflanzt sind, hoffe ich wie jeder Gärtner auf ganz viel Regen!

Max und Bruno passen auf

Und für alle Fans von unseren Talsper­ren­hunden habe ich ein schönes Foto von den beiden heraus­ge­sucht. Unser Azubi Bruno ist jetzt viereinhalb Monate alt und wächst und gedeiht unter meiner Anleitung und natürlich auch der von Max. Anfang März habe ich Bruno durch­impfen lassen. Er ist jetzt gegen Tollwut, Staupe und andere Hunde­krank­heiten geschützt.

Max und Bruno
Bruno und Max (v. l. n. r.)
DIESEN BEITRAG TEILEN

Related Posts

Dein Kommentar?

Du musst eingeloggt sein, um einen Kommentar schreiben zu können.

Bitte beachtet unsere Netiquette!