Dachfenster

Sommer­hitze: So bleiben Haus und Wohnung kühl

Tim Krause

Unser Autor:

Meine Freundin und ich lieben die Sommerzeit, auch die richtig heißen Tage mit mindestens 30 Grad. Wenn sich unsere vier Wände aller­dings in eine Sauna verwandeln, hört der Spaß auf. Deshalb halten wir unsere Wohnung mit diesen Anti-Hitze-Tipps schön kühl.

Fenster zu und Rollos runter – so bleibt die Wärme draußen

Innen­räume erwärmen sich dann, wenn Sonnen­licht ungebremst hinein­ge­langt oder wenn es durch geöffnete Fenster und Türen eine direkte Verbindung zwischen Außen- und Innen­räumen gibt. Um das zu vermeiden, solltest du grund­sätzlich nur abends lüften und Fenster morgens wieder schließen, wenn du das Haus oder die Wohnung verlässt. Nutze Fenster­läden oder Jalousien, denn selbst über geschlossene Fenster kommt Wärme schnell in die eigenen vier Wände. Eine Beschattung von außen ist deshalb wichtig, da ein heller, außen angebrachter Sonnen­schutz den größten Teil des Lichts und die Wärme reflek­tiert. Mit Jalousien oder Fenster­läden lässt sich die Sonnen­ein­strahlung nach Angaben der Deutschen Energie-Agentur (dena) um insgesamt rund 75 Prozent reduzieren. Vorhänge oder Rollos mit hellem Blend­schutz, die von innen angebracht sind, mindern dagegen nur ca. 25 Prozent der Sonnen­ein­strahlung. Du hast keine Jalousien oder Fenster­läden? Alter­nativ kannst du deine Fenster mit Rettungs­folie abdecken – möglichst aus einem aussor­tierten Verbands­kasten. Bring die Folie mit Klebe­streifen von außen am Fenster an. Achte darauf, dass die silberne Seite nach außen zeigt, so dass die Sonnen­strahlen reflek­tiert werden.

Verduns­tungs­kälte nutzen

Wusstest du, dass verduns­tendes Wasser die Luft abkühlt? Dieser Effekt nennt sich Verduns­tungs­kälte. Durch den Trock­nungs­vorgang wird der Luft Wärme entzogen. Dabei wird nicht nur die verduns­tende Flüssigkeit, sondern auch die Umgebung abgekühlt. Deshalb macht es Sinn, nasse Wäsche an Sommer­tagen in der Wohnung trocknen zu lassen. Auch handfeuchte Tücher oder Bettlaken, die zum Beispiel vor das Fenster oder zwischen zwei Stühle gehängt werden, können eine angenehm kühlende Wirkung haben. Aber Vorsicht: Bei diesem Vorgehen steigt auch die Luftfeuch­tigkeit in der Wohnung enorm an. Du solltest diesen Trick also nur nutzen, wenn du gleich­zeitig für eine gute Belüftung – gerne kombi­niert mit einem Venti­lator – sorgen kannst. Also eher eine Maßnahme für abends.

Elektro­geräte ausschalten

Computer, Fernseher, Trockner oder Fön – die meisten Elektro­geräte produ­zieren Wärme, wenn sie im Betrieb sind. Ist es draußen heiß, sollten nur solche E-Geräte angeschaltet werden, die wirklich benötigt werden. Selbst im Stand-by-Betrieb geben viele Geräte immer noch Wärme ab. Und einen Trockner braucht man bei großer Sommer­hitze wirklich nicht – auf dem Wäsche­ständer wird die Wäsche in kürzester Zeit von alleine trocken.

Sonnen­schutz aus der Natur

Wenn neben deiner Terrasse oder vor deinem Fenster Bäume und Sträucher stehen, kannst du dich über natür­liche Schat­ten­spender freuen. Deshalb bei der nächsten Baumfäll- oder Hecken­schnitt-Aktion genau überlegen, ob dieser Sonnen­schutz aus der Natur tatsächlich weichen muss oder doch besser bleiben sollte.

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