Geschäftsmann mit E-Bike

Tipps zum Energie­sparen unterwegs

Andreas Hugo

Unser Autor:

Jeden Tag zur Arbeit fahren, das Wochenende bei Freunden verbringen oder in den Herbst­ferien verreisen: Wir leben in einer mobilen Welt und möchten schnell von einem Ort zum anderen kommen. Mit diesen fünf Tipps sparst du Energie – auch unterwegs.

1. Kurzstrecken mit dem Auto vermeiden

Auch wenn wir (noch) keine ameri­ka­ni­schen Verhält­nisse haben, so leben wir Deutschen doch gerne bequem und sind begeis­terte Autofahrer. Einer im Auftrag des Bundes­ver­kehrs­mi­nis­te­riums durch­ge­führten Studie zufolge entfällt über 60 Prozent des deutschen Verkehrs­auf­kommens auf das Auto. Im Schnitt ist jeder Deutsche täglich 39 Kilometer mit dem Auto unterwegs. Aller­dings sind rund zwei Drittel aller Autofahrten kürzer als 10 km. Doch der Sprit­ver­brauch ist bei kurzen Fahrten besonders hoch, denn der Motor verbraucht im kalten Zustand wesentlich mehr Kraft­stoff als betriebswarm. Ein Mittel­klas­se­wagen schluckt zum Beispiel rund 13-15 Liter auf 100 km Kraft­stoff. Erst wenn der Motor seine Betriebs­tem­pe­ratur erreicht hat, stellt sich der normale, vom Autoher­steller angegebene Sprit­ver­brauch ein. Aus diesem Grund ist auch der Motor­ver­schleiß bei Kurzstrecken deutlich höher.

2. Per pedes oder (E-)Fahrrad zur Arbeit

Wenn du zur Arbeit keinen langen Anfahrtsweg, sondern nur wenige Kilometer benötigst, solltest du möglichst das Fahrrad oder E-Bike nehmen oder ganz einfach zu Fuß gehen. Zwar wird es sich kaum vermeiden lassen, bei schlechtem Wetter zusätz­liche Regen­kleidung einzu­packen und nach einer längeren Fahrrad­fahrt mögli­cher­weise etwas verschwitzt am Arbeitsort anzukommen. Doch auf Dauer tust du nicht nur der Umwelt etwas Gutes, sondern auch deiner Gesundheit und deinem Geldbeutel. Außerdem entfällt die lästige Parkplatz­suche am Morgen.

3. Fahrge­mein­schaften bilden

Wer weder mit dem Rad noch zu Fuß zur Arbeit gelangen kann oder will, für den könnten Fahrge­mein­schaften eine echte Alter­native sein. Was spricht dagegen, einfach einmal herum­zu­fragen, ob ein Kollege oder eine Kollegin einen ähnlichen Arbeitsweg hat und man abwech­selnd mit einem Auto gemeinsam fahren kann? Auch bei regel­mä­ßigen Fahrten freitags nach Feier­abend, wenn zum Beispiel deine Partnerin/dein Partner oder deine Eltern in einer anderen, weiter entfernten Stadt wohnen, fährt es sich energie­spa­render und außerdem viel gesel­liger mit netten Kolle­gInnen.

4. Auf Flugreisen verzichten

Nicht erst seit Greta Thunberg und ihrer „Fridays for future“-Bewegung wissen wir, welche Mengen von klima­schäd­lichem CO2 bei jeder Flugreise freige­setzt werden. Möchtest auch du im Urlaub Energie sparen und das Klima schonen, dann wähle für deine nächste Reise ein entspre­chendes Urlaubsziel. Sogar Mittel­meer­länder wie Frank­reich oder Italien können von Deutschland aus bequem mit Nacht­zügen erreicht werden. Und wenn du doch lieber nach Mumbai statt nach München möchtest, solltest du zumindest über einen freiwil­ligen Beitrag für Ausgleichs­zah­lungen nachdenken. Damit kannst du den entste­henden Klima­schaden immerhin finan­ziell kompen­sieren und damit die Durch­führung von Klima­schutz­maß­nahmen fördern.

5. Camping statt Hotel

Zugegeben, in den anste­henden Herbst­ferien im Oktober kann es nachts schon ziemlich frisch werden. Aber in den wärmeren Oster-, Pfingst- oder Sommer­ferien kann Campen durchaus sinnvoller als eine Hotel­un­ter­kunft sein. Denn das Wohnen und Übernachten an der frischen Luft hat nicht nur einen hohen Abenteuer- und Spaß-Faktor, sondern ist auch noch gut für´s Klima, weil viel weniger Strom und Heizenergie verbraucht wird. Und günstiger als ein Hotel ist Camping auf jeden Fall.

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