Stefan Sevegnani Autohaus Bertrand

Unser Koope­ra­ti­ons­partner: Autohaus Bertrand

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Vor einigen Tagen habe ich Stefan Sevegnani vom Autohaus Bertrand getroffen. Als Verkaufs­leiter ist er für alle Themen rund um den Verkauf zuständig und kennt sich daher auch mit Elektro-Fahrzeugen sehr gut aus.

Interview mit Stefan Sevegnani vom Autohaus Bertrand

Olbrisch: Hr. Sevegnani, das Autohaus Bertrand in Wuppertal gibt es schon seit über 100 Jahren. 2001 kam dann der Standort Solingen dazu. Stimmt es, dass Bertrand der älteste Fiat-Händler in Deutschland ist?
Sevegnani: Das ist richtig. Bertrand wurde 1898 in Wuppertal gegründet und verkauft schon seit 1928 Fahrzeuge von Fiat. Wir sind also Fiat-Händler der ersten Stunde.

Olbrisch: Inzwi­schen haben Sie Ihr Marken­spektrum ja etwas erweitert. Welche Marken führen Sie außer Fiat noch?
Sevegnani: In Solingen sind wir exklusiv auf Fiat und Abarth spezia­li­siert. In Wuppertal verkaufen wir außerdem Fahrzeuge der Marke Jeep.

Olbrisch: Welches Ihrer E-Fahrzeuge ist derzeit bei Ihren Kundinnen und Kunden besonders begehrt?
Sevegnani: Als vollelek­trische Fahrzeuge haben wir den Fiat 500 E und den deutlich größeren Fiat E-Ulysse im Programm. Der Fiat 500 E ist natürlich ein echter Publi­kums­liebling, weil er als kleines, wendiges Auto mit umwelt­freund­lichem Antrieb sehr gut in den Stadt­verkehr passt.

Fiat 500 Elektro
Fiat 500 Elektro

Olbrisch: Die verhält­nis­mäßig langen Liefer­zeiten von E-Fahrzeugen – u. a. bedingt durch den Mangel an Halbleitern und den Ukraine-Krieg – sind gerade ein häufiges Gesprächs­thema. Wie sieht das denn bei Ihnen aus?
Sevegnani: Wir blicken mit durch­schnittlich sieben Monaten Liefer­frist relativ positiv in die Zukunft. Übrigens gilt diese Wartezeit auch für unsere Fahrzeuge mit Verbrenner-Motor. Das heißt natürlich, dass ein jetzt neu bestelltes Auto nicht mehr in diesem Jahr ausge­liefert werden könnte. Aber Anfang 2023 wäre es dann voraus­sichtlich da.

Olbrisch: Welche Erfah­rungen machen Sie gerade mit Plug-in-Hybriden? Hier soll ja die staat­liche Förderung stark zurück­ge­fahren werden. Und auch bei den vollelek­tri­schen Fahrzeugen soll nach den Plänen der Bundes­re­gierung die Förderung nach und nach abgeschmolzen werden. Wie schätzen Sie deshalb das zukünftige Kaufin­teresse für E-Autos ein?
Sevegnani: Grund­sätzlich bin ich davon überzeugt, dass das Interesse an E-Fahrzeugen erst einmal hoch bleiben wird. Die Förderung für vollelek­trische Fahrzeuge soll ja nur schritt­weise Jahr für Jahr zurück­ge­fahren werden, so dass es sich für Käufe­rinnen und Käufer besonders lohnt, frühzeitig ein E-Auto zu bestellen. Die Förderung wird also 2023 nicht mehr ganz so hoch ausfallen wie noch in diesem Jahr, aber immer noch höher als in 2024 usw. Diesen Zeitvorteil werden viele nutzen wollen. Das Interesse an Fahrzeugen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, die es übrigens von Fiat gar nicht gibt und die wir deshalb nur von der Marke Jeep vertreiben, flacht aber tatsächlich wegen der voraus­sichtlich wegfal­lenden Förderung ab.

Olbrisch: Ist die Reich­weite eines vollelek­tri­schen E-Fahrzeugs immer noch ein Thema für Kundinnen und Kunden? Und welche Nachfragen erreichen Sie sonst noch?
Sevegnani: Ja, die Reich­weite ist nach wie vor ein wichtiger Faktor. Deshalb werden auch der Fiat 500 E mit bis zu 320 km Reich­weite und der E-Ulysse mit bis zu 329 km Reich­weite von unseren Kundinnen und Kunden sehr gut angenommen. Ansonsten spielen beim Fahrzeugkauf neben dem Verkaufs­preis vor allem die Ladefä­higkeit und die Höhe der Förderung eine große Rolle.

Fiat E-Ulysse Van
Fiat E-Ulysse (Van)

Olbrisch: Stichwort Ladefä­higkeit: Sind Ihre Kundinnen und Kunden eigentlich schon gut infor­miert, was das private Aufladen ihres zukünf­tigen E-Fahrzeugs anbetrifft, oder wird bei diesem Thema noch viel Unter­stützung benötigt?
Sevegnani: Viele E-Fahrzeug-Inter­es­senten haben sich in puncto privater Ladein­fra­struktur schon über das Internet infor­miert, welche Möglich­keiten des Aufladens sie zuhause haben werden. Aber es hat sich bewährt, dass es das Wallbox-Paket der Stadt­werke Solingen gibt. Denn so können wir als Koope­ra­ti­ons­partner dieje­nigen, die noch nicht so genau wissen, wie der Aufbau einer Lademög­lichkeit bei ihnen funktio­nieren soll, direkt mit allen nötigen Infor­ma­tionen rund um den Aufbau einer privaten Infra­struktur versorgen. Besonders bei zukünf­tigen E-Auto-Fahre­rinnen und Fahrern mit Mietwoh­nungen gibt es hier häufiger Nachfragen. Und die persön­liche Beratung läuft ja dann über euch.

Olbrisch: So ist es. Ich bedanke mich für das Gespräch!

Wallbox-Paket

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