Alireza Maleki

Unser Stadt­werke-Gesicht: Alireza Maleki

Kerstin Griese

Unser Autor:

Wer sind eigentlich die Menschen, die auf den Plakaten abgebildet sind, mit denen die Stadt­werke neue Kolle­ginnen und Kollegen suchen? Wir stellen hier in loser Folge die Geschichten hinter den Gesichtern vor.

Seine Aufgabe: Einführung eines Prozess­ma­nage­ment­systems

Alireza Maleki ist seit 1. Januar 2019 in der Abteilung „Steuerung Markt“ für die Vertrags­ge­staltung und das Prozess­ma­nage­ment­system zuständig. „Bei Geset­zes­än­de­rungen stimme ich mich mit der Fach- und Rechts­ab­teilung ab, um die Kunden­ver­träge geset­zes­konform zu gestalten,“ erklärt der Kollege. Sein Herz aber hängt an der Einführung eines Prozess­ma­nage­ment­systems. Sein Ziel ist, dass dieses im täglichen Arbeiten auch gelebt wird. Derzeit steht die Prozess­auf­nahme für bestehende und neue Produkte im Mittel­punkt: Prozesse werden definiert und die Geschäfts­ab­läufe mit den Mitar­beitern erarbeitet. Später sollen die Prozesse – soweit möglich – digita­li­siert, permanent angepasst und verbessert werden – und zwar durch die Mitar­beiter selber. In dieser Funktion fungiert er quasi als Inhouse-Berater. Zusätzlich unter­stützt er den Bereich „Markt“ bei der Moderation und Vorbe­reitung von Workshops, z. B. bei der Weiter­ent­wicklung von Produkt­welten.

„Schnitt­stelle zwischen Technik und Mensch“

Ursprünglich hat Alireza Maleki Maschi­nenbau studiert: „Aber das war mir eigentlich immer zu technisch. Ich konnte mir nicht vorstellen, allein im Büro zu sitzen und vor mich hin zu arbeiten. Ich finde die Schnitt­stelle zwischen Technik und Mensch extrem inter­essant. Deshalb habe ich meine Diplom­arbeit auch zum Thema „Manage­ment­systeme“ geschrieben.“

Nach dem Studium war er zunächst im techni­schen Vertrieb tätig – hat Ingenieurs­dienst­leis­tungen oder Steue­rungs- und Regel­technik verkauft, aber sein Interesse am Prozess­ma­nagement hat ihn auch dort nicht losge­lassen. Deshalb war seine nächste Station bei einer Unter­neh­mens­be­ratung, die sich auf „gelebte Prozess­ma­nage­ment­systeme“ spezia­li­siert hat: „Wir haben sowohl die Beratung als auch die entspre­chende Software angeboten.“ Da die Beratung mit einer hohen Reise­tä­tigkeit einherging, hat er aus familiären Gründen eine Stelle in der Nähe seines Wohnortes gesucht – und die bei den Stadt­werken Solingen gefunden.

Branche im Wandel

Die Stadt­werke Solingen haben ihn dabei nicht nur beim Blick auf die Homepage überrascht: „Ich kannte die Energie­branche gar nicht und deshalb habe ich Stadt­werke immer als ein wenig tradiert, konser­vativ und einge­spielt beurteilt.“ Die Stadt­werke Solingen haben ihn dann aber überzeugt: „In der Branche gibt es viel zu tun. Die Stadt­werke sind extrem im Wandel. Das merkt man auch bei uns, z. B. bei der Entwicklung neuer Produkte. Für mich heißt das, dass ich mich hier fachlich austoben kann, mich weiter­ent­wi­ckeln, z. B. indem ich mir neue Methoden aneigne. Da meine Stelle neu geschaffen wurde, habe ich natürlich einen sehr hohen Freiheitsgrad und viel Eigen­ver­ant­wortung.“

Und auch bei den Kollegen merkt Alireza Maleki eine große Offenheit: „Die Kollegen sehen, dass sie von dem Prozess­ma­nagement, das ich hier einführe, profi­tieren können, dass sie effizi­enter arbeiten können. Und sind deshalb sehr offen für diese Neuerung.“ Außerdem hat er die Stadt­werker als sehr hilfs­bereit erlebt.

Und privat?

Freizeit heißt vor allem Familie: „Wenn ich nach Hause komme, verbringe ich so viel Zeit wie möglich mit meiner Familie. Viel Zeit für andere Aktivi­täten bleibt da nicht.“ Deshalb hat sich der Famili­en­vater seine Sport­geräte ins Haus geholt: Wenn die Kinder schlafen, hat er die Zeit aufs Laufband zu gehen oder auf die Kurzhan­telbank.

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