Luke Peglau

Unser Stadt­werke-Gesicht: Luke Peglau

Kerstin Griese

Unser Autor:

Wer sind eigentlich die Menschen, die auf den Plakaten abgebildet sind, mit denen die Stadt­werke neue Kolle­ginnen und Kollegen suchen? Wir stellen hier in loser Folge die Geschichten hinter den Gesichtern vor.

„Luke – ich bin dein Vater“

Gefragt, woher sein Vorname kommt, erzählt Luke Peglau schmun­zelnd, dass seine Mutter ein großer Star Wars-Fan sei. Der Name komme also nicht von ungefähr. Als Dualer Student ist Luke Peglau seit einem Jahr in der IT der Stadt­werke Solingen tätig. Dort ist er vor allem im Projekt­ma­nagement einge­bunden und im Second-Level-Support: „Da stehen wir allen Kollegen bei Fragen zu den Office-Paketen oder für den Austausch von Hardware zur Verfügung. Die Anfragen kommen persönlich oder über das Ticket­system zu uns.“

Ein beson­deres Highlight für ihn war das Projekt „Process Mining“. Ziel der Maßnahme: SAP-Prozesse per Software zu analy­sieren und Fehler­quellen aufzu­decken. „Hier konnte ich von der Projektidee bis zur Finali­sierung dabei sein. Ich habe dabei viel gelernt, wie etwa die Dienst­leister-Auswahl oder den Umgang mit Dienst­leistern,“ erläutert der junge Mann. Sein aktuelles Lieblings­projekt: die Einführung von Google Chrome bei den Stadt­werken. „Die Arbeit mit den Dienst­leistern macht Spaß. Meine Aufgaben in dem Projekt ist es, Richt­linien zu erarbeiten und Konfi­gu­ra­tionen zu bauen, aber auch das Thema im Haus zu bewerben.“

„Eigentlich wollte ich Lehrer werden“

Zu seinem Dualen Studium bei den Stadt­werken Solingen ist Luke Peglau eher durch Zufall gekommen: „Ich hatte Infor­matik in der Schule und dort auch super Noten. Aller­dings habe ich mich eher für ein Lehramts­studium in Biologie und Mathe­matik inter­es­siert. Irgendwann hat mich meine Lehrerin im Mathe-LK darauf angesprochen, dass ihre Tochter als Perso­nal­ent­wick­lerin bei den Stadt­werken arbeiten würde. Dort sei gerade eine Koope­ration mit der Hochschule Ruhr West in Bottrop geschlossen worden, um künftig Duale Studenten der Fachrichtung Wirtschafts­in­for­matik auszu­bilden. Sie hat mir vorge­schlagen, mich auf die Ausbildung zu bewerben.“

Nach einem Blick in die Stellen­aus­schreibung, die Webseiten und auf die Social Media-Präsenz der Stadt­werke Solingen hat er sich beworben. Sein guter Eindruck wurde im Vorstel­lungs­ge­spräch bestätigt: „Ich fühle mich in der IT sehr gut aufge­hoben. Die Kollegen sind herzlich und hilfs­bereit.“ Außerdem seien die Rahmen­be­din­gungen bei den Stadt­werken einfach gut: freies Wasser, ein Outdo­orbüro, ein Fitnessraum, die jährliche Azubi­fahrt etc. – alles Pluspunkte.

Ausbildung als Dualer Student

Seine Ausbildung als Dualer Student wird insgesamt viereinhalb Jahre dauern. Dann steht die Prüfung zum Bachelor an. Das Konzept der Hochschule Ruhr West sieht vor, dass er durch­gehend im Betrieb einge­setzt wird und parallel zwei bis drei Tage pro Woche an der Uni ist. Die Doppel­be­lastung sieht er gelassen. Lediglich bei der Vorbe­reitung auf Klausuren sieht er einen Nachteil gegenüber den herkömm­lichen Studenten: „Ich habe wegen der Arbeit bei den Stadt­werken einfach weniger Zeit zum Lernen. Deshalb zieht sich die Klausur­vor­be­reitung immer etwas länger hin.“ In seinem ersten Jahr an der Uni hat er bisher vor allem Grund­lagen, wie Mathe­matik, Program­mieren und Daten­banken kennen­ge­lernt. „Außerdem lerne ich, mich selbst zu struk­tu­rieren, mir Wissen anzueignen. Das kann ich bei den Stadt­werken gut nutzen,“ erläutert der Kollege.

Sport im Mittel­punkt

Privat steht bei Luke Peglau der Sport im Mittel­punkt: Ganze 14 Lebens­jahre hat er Teakwondo gemacht – zuletzt im Landes­kader NRW an deutsch­land­weiten Turnieren teilge­nommen. „Aber vier- bis fünfmal pro Woche zu trainieren, ist neben der Arbeit nicht mehr umzusetzen,“ schränkt er ein. Inzwi­schen hat sich der Kollege aus Velbert auf Kraft­sport verlegt: „Sport ist einfach total wichtig in meinem Leben.“ Neben dem Sport verbringt er gerne Zeit am PC – ob bei Spielen oder dem Modifi­zieren seines Rechners. Außerdem verreist er in seiner Freizeit gerne: Dieses Jahr nach Ägypten und Bulgarien.

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