Video-Workshop mit Videocoach Jens Jacob

Video-Workshop fürs Marketing – Hilfe zur Selbst­hilfe

Romy Faust

Unser Autor:

Wir haben ja jetzt schon unsere Erfah­rungen mit dem sogenannten „Video­content“ gemacht. „Solingen, meine Wolken­stadt“, unser Weihnachts­ge­schenk an unsere Facebook-Community, ist Ende letzten Jahres einge­schlagen wie eine Bombe. Noch heute wird das Video auf Facebook geteilt und noch heute berühren wir damit Herzen – sogar von Menschen, die vor 60 Jahren ausge­wandert sind. Das ist echt toll. Und zeigt uns, wie viele Menschen erreicht werden können und wie wichtig Videos, gerade in den sozialen Medien, sind.

Videogenres

Immer wieder arbeiten wir mit Profis zusammen, um euch möglichst hochwertige Videos zu bieten. Es kommt aber auch vor, dass wir spontane Aktionen oder Sponso­rin­ge­vents selbst mit der Kamera begleiten. Und da liegt der Hase im Pfeffer. 😀 Unser Filme­quipment ist mittler­weile recht umfassend, nur wissen wir oft nicht, wie wir damit am besten umgehen sollten. Sicher fehlt uns da noch die Praxis. Aber wir müssen auch zugeben: Als wir das erste Mal einen Gimbal in den Händen hielten, waren wir leicht überfordert.

Equipmentchaos

Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen

Ein wahrer Spruch, der auch auf uns Marketers der Stadt­werke zutrifft. Marketing an sich beherr­schen wir ja in Perfektion ;-), aber Filme­macher sind wir nun mal nicht von Hause aus. Also haben wir am Montag unser ganzes Equipment zusam­men­ge­packt und uns mit dem Filme­macher und Video­coach Jens Jacob zum Video-Workshop getroffen. Der erste Eindruck war super: jung, sympa­thisch – das wird ein angenehmer Tag!

Video-Workshop: Erst die Theorie, dann die Praxis

Zunächst einmal ging es um die verschie­denen Arten von Kamera­be­we­gungen. Was ist eigentlich ein Schwenk und eine Kamera­fahrt? Und welche Hilfs­mittel gibt es, um diese Bewegungen auch wirklich sauber und ohne Ruckeln umzusetzen? Die Theorie wurde uns schon direkt anschaulich an den unter­schied­lichsten Gerät­schaften demons­triert – und wir durften auch selbst das Handling auspro­bieren. Neben einem guten Bild ist natürlich beim Video auch (oder gerade besonders) ein guter Ton ganz wichtig. Welche Arten von Mikro­fonen es gibt und welche wo zum Einsatz kommen, erklärte uns Jens ausführlich. Wir werden in Zukunft beson­deres darauf achten, ob die TV-Sender bei Presse­kon­fe­renzen wirklich Richt­mi­krofone (man nennt sie auch „Keule“) oder vielleicht doch aus Versehen ein Kugel­mi­krofon aufge­stellt haben. 😉

Wie anfangs aber bereits erwähnt, stellte unser Gimbal das größte Mysterium für uns dar. Dementspre­chend befassten wir uns damit auch am inten­sivsten …

Treppenhaus der Stadtwerke Solingen

Follow, semi-follow und hold – Hä?

Erst einmal zur Erklärung, wo ein Gimbal zum Einsatz kommt: Einen Gimbal setzt man beim Videodreh zur Bildsta­bi­li­sierung ein. Es ist eine…

„karda­nische Aufhängung / Lagerung in zwei Ebenen mit recht­winklig zuein­ander angeord­neten Lagern. Diese spezielle Anordnung und ein ausge­wo­gener Schwer­punkt ermög­licht dem Objekt in der Mitte (Kamera/Smartphone) eine dreidi­men­sionale Bewegung.“

Dieses Prinzip wird beispiels­weise auch auf Schiffen für Messin­stru­mente (wie Kompass) genutzt (Quelle: Wikipedia ;-)).

Gimbal mit iPhone

Follow, semi-follow und hold sind verschiedene Modi, die man am Gimbal auswählen kann. Je nachdem, welche Situation man eben gerade filmen möchte. Bis wir verstanden hatten, welcher Modus wo Sinn macht – naja, das dauerte etwas.

Praxis­übung mit Hinder­nissen

Wir haben semi-follow in unter­schied­lichen Situa­tionen geübt und wollen euch eins unserer Probe-Videos nicht vorent­halten. Links seht ihr das Video, das unsere Chefin mit einem Gimbal gefilmt hat. Rechts ist das Video, welches ich mit dem iPhone gedreht habe, einge­blendet. Unbedingt bis zum Ende schauen! #waitforit 🙂

Was stellen wir fest? Richtig: Die Licht­ver­hält­nisse waren auf dem Bürogang nicht unbedingt ideal. Übrigens ein Problem, mit dem vor allem Handy­ka­meras zu kämpfen haben. Aber für solche Fälle gibt’s ja Tricks: Entweder man benutzt eine zusätz­liche Licht­quelle, um eine gleich­mäßige Ausleuchtung zu gewähr­leisten, oder man nutzt (kosten­pflichtige) Apps wie beispiels­weise Filmic Pro. Wir würden euch aber eher zur Lampe raten. 😉 Was wir außerdem im Video-Workshop gelernt haben? Wenn man dreht und dabei rückwärtsgeht, sollte man immer sicher sein, dass nichts im Weg steht – auch keine Glastür. 🙂 Natürlich haben wir noch viel mehr gefilmt und auspro­biert. Wir sind jetzt auch sicherer im Umgang mit unseren Film-Gerät­schaften. Lasst euch einfach mal von unseren nächsten, selbst­ge­drehten Videos überra­schen. Vielleicht seht ihr ja einen Unter­schied!

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