Jakob Wieland beim Stadtwerke-Autokino 2020 in Solingen.

Insides Stadt­werke-Autokino 2020

Jakob Wieland

Unser Autor:

Bei unseren Events müssen Alle ran, auch unsere dualen Studenten. Hier berichtet Jakob Wieland aus der Sicht eines Helfers vom Stadt­werke-Autokino 2020 in Solingen. Er war insgesamt fünf Tage vor Ort.

Aufbau der Leinwand

Um 19:30 begann meine Arbeit im Autokino. Die erste Aufgabe des Tages bestand jeweils darin, die 500 kg schwere Leinwand aufzu­bauen. Dies musste abgeschlossen sein bevor die ersten Autos auf das Stadt­werke Gelände fahren dürfen. Dazu wurde zunächst das Gebläse einge­schaltet. Nun richtete sich die 16 x 8 Meter große Leinwand langsam auf. Mit mehreren Helfern haben wir die Seile, an denen die Leinwand befestigt war, stramm­ge­zogen, um so ein Umkippen zu verhindern. Nach etwa 20 Minuten hatte sich die Leinwand dann prall mit Luft gefüllt. Was für ein Anblick!

Jakob Wieland beim Aufbau der Leinwand (Airscreen).
Jakob hilft beim Aufstellen des Airscreens mit.

Einlass

Am ersten Abend hatte ich Dienst am Einlass: Um 20 Uhr öffnete unsere Security das Tor zum Gelände. Die ersten Zuschauer warteten bereits in ihren Autos, um sich die vordersten Plätze zu sichern. Wir ließen sie herein, kontrol­lierten ihre Karten und verge­wis­serten uns, dass die maximale Anzahl von vier Personen in einem Auto nicht überschritten wurde. Dies war nur eine von vielen getrof­fenen Maßnahmen im Kampf gegen Corona. So mussten sich die Zuschauer unter anderem selbst um Verpflegung kümmern. Wir konnten lediglich eine Tüte Popcorn zur Verfügung stellen.

Jakob Wieland beim Einlass und Ticket-Scan.
Ganz einfach und kontaktlos: Jakob scannt die Tickets unserer Autokino-Besucher.

Autos einweisen

Am zweiten Abend war ich als Einweiser vor Ort. Unsere Aufgabe war es die Autofahrer mit Leucht­stäben auf uns aufmerksam zu machen und auf ihren Stell­platz zu lotsen. Dabei konnten wir maximal sieben Autos in eine Reihe platzieren, um zwischen den Autos einen Abstand von mindestens 1,5 Metern gewähr­leisten zu können. Die großen Autos stellten wir möglichst an den Rand, Klein­busse mussten ganz hinten stehen. So versuchten wir, Allen eine möglichst optimale Sicht auf die Leinwand zu verschaffen.

Jakob Wieland beim Einweisen der Autos.
Jakob zeigt mit Mundschutz und Leuchtstab, wo die Besucher parken sollen.

Und zwischen­durch: Filmgenuss

Dann war es soweit, langsam brach die Dämmerung herein und es wurde dunkel genug, sodass wir um circa 21:30 Uhr mit dem Film beginnen konnten. Nun konnte ich es mir auch in meinem Auto bequem machen. Übrigens: Mein Lieblingsfilm an diesen fünf Abenden war „Der Junge muss an die frische Luft“. Nach zwei Stunden war der Film vorbei und ein Auto nach dem anderen verließ das Gelände. Wir lotsten die Autofahrer zum Ausgang. Keine zehn Minuten später war der Platz wie leergefegt.

Abbauen der Leinwand

Als letzten Schritt jedes Tages haben wir die Leinwand zum Schutz vor der Witterung wieder abgebaut. Nun saugte das Gebläse die Luft aus der Leinwand, zudem öffneten wir alle Ventile. Wieder spannten wir die Seile, um ein Umkippen zu verhindern. Nach kurzer Zeit lag die Leinwand nur noch als riesiger Stoff­haufen regungslos vor uns. Mitter­nacht war bereits vorbei, als wir uns vonein­ander verab­schie­deten und uns auf den Weg nach Hause machten. Ein arbeit­samer aber schöner Tag neigte sich damit dem Ende zu und wir waren bereit für den nächsten Tag des Autokinos.

Video zum Stadt­werke-Autokino 2020


Euer Jakob

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