Samantha Plotz mit Deskbike

Deskbike: Arbeiten und radeln – oder radelnd arbeiten?

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Es soll ja passio­nierte Radfahrer geben, die jeden Tag nach der Arbeit aufs Fahrrad steigen. Bei den Stadt­werken steigen die Mitar­beiter jetzt bei der Arbeit aufs Rad. Möglich wird das mit dem Deskbike: Ein Rad, dass am Schreib­tisch platziert werden kann und so Bewegung bei einer eigentlich sitzenden Tätigkeit verspricht. Wir haben ein paar Kollegen besucht, die das Deskbike nutzen.

Martin Diederich (Gesund­heits­ma­nagement)

Martin Diederich auf DeskbikeMartin Diederich ist für das Gesund­heits­ma­nagement der Stadt­werke Solingen zuständig und hat die Idee mit den Deskbikes gehabt: „Das ständige Sitzen ist heute für eine Menge Krank­heiten verant­wortlich. Mit dem Deskbike kann man diese Sitzhaltung auflösen und sich am Arbeits­platz bewegen. Durch die Bewegung der beiden größten Muskel­gruppen an Gesäß und Oberschenkel wird der Stoff­wechsel aktiviert. Die Bewegung von Hüft- und Kniegelenk sorgt für eine ausrei­chende Versorgung mit Gelenk­flüs­sigkeit.“ Klar, dass ein Kollege, der so überzeugt von den Vorteilen des Deskbikes ist, auch selber radelt.

 

Christine Thiel (Backoffice Kunden-Center)

Christine Thiel auf DeskbikeChristine Thiel, Mitar­bei­terin im Backoffice des Kunden­service-Centers: „Das Deskbike macht Spaß! Nebenbei hält es mich während des langen Sitzens am PC in Bewegung und hilft auch gegen die Müdigkeit nach dem Mittag­essen. Sehr positiv finde ich, dass ich auf dem Deskbike fast automa­tisch eine gerade und somit gesündere Körper­haltung einnehme. Wenn es mehr als ein Modell auf dem Markt gibt, werden die aktuellen Kinder­krank­heiten sicherlich beseitigt werden – kleiner Tretradius, sperriger Transport, unvoll­ständige App. Meiner Meinung nach ist das Deskbike eine Berei­cherung am Arbeits­platz. Ich hoffe, dieses in Zukunft regel­mäßig nutzen zu können.“

 

Ivo Farren­kothen (Kunden­be­ratung)

Ivo Farrenkothen auf DeskbikeIvo Farren­kothen, Mitar­beiter in der Kunden­be­ratung: „Seit einem Tag teste ich nun das neue Deskbike. Ich bin sehr zufrieden und es macht schon jetzt so viel Spaß, dass ich anstatt 20 Minuten, bis zu einer halben Stunde auf dem Deskbike radele. Und das drei- bis viermal täglich. Zudem ist das Deskbike sehr flexibel und eine gute Abwechslung zum normalen Sitzen und Stehen während der Arbeit. Mir ist außerdem aufge­fallen, dass ich während des Radelns mich besser konzen­trieren kann. Abgesehen davon, dass die Pedalen meiner Meinung nach größer sein könnten, habe ich nichts am Deskbike auszu­setzen. Ich sehe dies als gute und hilfreiche Erfindung am Arbeits­platz an.“

 

Samantha Plotz (Rechnungs­wesen)

Samantha Plotz auf DeskbikeSamantha Plotz, Mitar­bei­terin im Rechnungs­wesen hat das Deskbike zwei Tage lang getestet: „Ich halte das Deskbike für eine gute Idee, um zwischen­durch in Bewegung zu kommen. Aller­dings wird es nach 30 Minuten unbequem, deshalb könnte ich mir nicht vorstellen, das Deskbike ganztägig zu nutzen. Mir hilft das Deskbike vor allem, um gerade zu sitzen. Das entlastet meinen Rücken, der sonst gerne mal Probleme macht.“ Weniger gut findet sie, dass man sich auf dem Deskbike nicht seitlich bewegen kann, um den Schreib­tisch in Gänze zu erreichen, und dass man, sobald man aufhört zu trampeln, in eine unnatür­liche Fußstellung kommt.

Autor: Sonia-Maria Corona

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2 Kommentare, was sagst du?

Martin Wittmann

Inter­essant, die Meinungen zum Thema Deskbike. Das deckt sich mit meinen Erfah­rungen mit dem Gerät. Nach 30 Minuten wird es langsam unangenehm. Wer länger am Arbeits­platz radeln will, sollte sich einen Liegerad­trainer anschauen.
Dadurch, dass die Sitzpo­sition leicht nach hinten geneigt ist und sich das Gewicht auch auf die Sitzlehne verlagert, kann man wesentlich längere „Radtouren“ machen 😉
Grüße,
Martin Wittmann

    Romy Faust

    Hallo Martin Wittmann, vielen Dank für Ihren Kommentar und den Tipp! Leider musste ich den Link entfernen, da wir Werbung vermeiden möchten. Viele Grüße, Romy vom Social Media-Team

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