Frau im Home-Office am PC

Umwelt­schutz im Homeoffice: Mit kleinen Dingen Großes bewirken

Andreas Hugo

Unser Autor:

Nachhal­tigkeit und Umwelt­schutz betreffen uns alle. Warum also nicht auch im (Corona-)Homeoffice unnötigen Energie­ver­brauch vermeiden, Müll umwelt­ge­recht entsorgen oder Dokumente lieber elektro­nisch ablegen? Meine Tipps zum Umwelt­schutz im Homeoffice lest ihr hier.

So geht umwelt­be­wusstes Arbeiten im Homeoffice

Es gibt Homeoffice-Tage, an denen ich meine Kolle­ginnen und Kollegen wirklich vermisse. Ein Gespräch in der Kaffee­küche, das gemein­sames Mittag­essen in der Kantine – da ist die Arbeit am heimi­schen Schreib­tisch doch vergleichs­weise einsam. Trotz Video­kon­fe­renzen & Co. Anderer­seits bringt die Heimarbeit viele Vorteile mit sich, vor allem ökolo­gische. So sind seit dem Beginn des Lockdowns und auch jetzt noch viel weniger Menschen berufs­be­dingt im Auto und/oder auf Reisen unterwegs als zuvor. Das reduziert die Treib­haus­gas­emis­sionen und den Energie­ver­brauch. Damit nicht genug: Wir alle, die wir in diesen Corona-Zeiten oder auch darüber hinaus regel­mäßig oder tageweise im Homeoffice arbeiten, können dort noch viel mehr in puncto Umwelt­schutz und Klima­schonung tun.

Tipps und Tricks für den Umwelt­schutz im Homeoffice

#1 Probier´s mal mit Nachhal­tigkeit

Unter dem Begriff „nachhaltige Büroar­tikel“ versteht man Bürobedarf, Schreib­waren und Möbel, die umwelt­scho­nenden Standards entsprechen. Sie werden aus ressour­cen­scho­nenden Materialien und ohne gesund­heits­ge­fähr­dende Inhalts­stoffe herge­stellt und sind umwelt­freundlich verpackt. Manche Hersteller nutzen außerdem ausge­diente Materialien, zum Beispiel Europaletten, um neue, nachhaltige Produkte damit herzu­stellen (sogenanntes „Upcycling“). So werden herkömm­liche Rohstoffe einge­spart und der Energie­aufwand bei der Produktion gesenkt.

Möchtet ihr in Zukunft auch auf nachhaltige Büroar­tikel setzen? Dann achtet beim Kauf auf Umwelt­zeichen und Zerti­fikate wie „Blauer Engel“ oder „FSC“. Solltet ihr zuhause ein eigenes Arbeits­zimmer haben, das ihr selbst gestalten könnt, empfehle ich euch Boden­beläge aus umwelt­ver­träg­lichen, nachwach­senden Rohstoffen wie Holz. Auch hier gibt es entspre­chende Gütezeichen wie das EU Ecolabel, die euch Orien­tierung geben können.

#2 Strom­fresser raus

Sind euer Laptop, Drucker & Co. Strom­fresser? Zur Überprüfung könnt ihr in unserem Kunden-Center ein Strom­mess­gerät ausleihen und – falls nötig – eure Situation im Homeoffice dementspre­chend verbessern. Damit schont ihr euren Geldbeutel und die Umwelt.

#3 Ein tolles Team: Ökostrom und die Umwelt

Wenn ihr Ökostrom nutzt, könnt ihr auf diese Weise einen dauer­haften Beitrag zum Umwelt- und Klima­schutz leisten – und das nicht nur im Homeoffice. So stammt unser Ökoplus-Strom aus 100 % erneu­er­baren Energien und ist unter anderem TÜV-zerti­fi­ziert.

#4 Büromüll entsorgen, aber richtig

Wusstest du, dass neun von zehn gebrauchte Drucker­pa­tronen in Deutschland einfach in den Restmüll geworfen werden? Nur jede zehnte leere Drucker­pa­trone wird fachge­recht entsorgt und in entspre­chenden Anlagen wieder­auf­be­reitet. Das finde ich wirklich traurig, denn wenn Drucker­pa­tronen in Müllde­ponien oder gar in der Natur landen, belasten die enthal­tenen Kunst­stoffe und Metalle die Umwelt. Bis eine Drucker­pa­trone auf der Deponie abgebaut wird, kann es bis zu 450! Jahre dauern.

Viel besser: Tinten und Toner mit wieder­ver­wert­baren Kunst­stoff­ge­häusen und Verpa­ckungs­ma­te­rialien kaufen. So wird wertvolles Rohöl gespart, der Müllberg verkleinert und der CO2-Ausstoß verringert. Es versteht sich aber sicher von selbst, dass ihr nicht nur Drucker­pa­tronen, sondern auch jeden anderen Müll, der in eurem Homeoffice anfällt, umwelt­ge­recht entsorgt, oder …? Wenn ihr nicht sicher seid, was wohin gehört, könnt euch beim Grünen Punkt infor­mieren.

5 Elektro­nische Ablage statt Akten­berge

Deutschland gehört nach wie vor zu den größten Verbrau­chern von Papier­pro­dukten weltweit. Deshalb bin ich schon vor einiger Zeit auf 100-prozen­tiges Recycling­papier umgestiegen. Am besten wäre es aber, möglichst wenig bis gar kein Papier mehr zu verwenden. Um das zu erreichen, könnt ihr mehrere Seiten pro Blatt drucken oder auf beidseitige Ausdrucke setzen, Fehldrucke für Notizen verwenden und idealer­weise eine der vielen Apps und/oder Programme zur digitalen Ablage verwenden. So spart ihr viel Platz in euren Bürore­galen und schont Wald und Ressourcen.

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