Lichterketten Weihnachten

Weihnachten 2022: Weihnachts­be­leuchtung adé?

Unser Autor:

Weihnachten und Lichter, das gehört für mich einfach zusammen. Und trotz Energie­krise möchte ich es mir zuhause gemütlich machen. Wie das geht, dazu habe ich mir mal meine ganz eigenen Gedanken gemacht.

Weihnachten mit allen Sinnen genießen

Gemeinsam mit meiner Frau habe ich mich schon früh gefragt, wie wir es an Weihnachten zuhause mit der Beleuchtung und der Dekoration halten. Meine Frau hat für Kerzen plädiert, was sicherlich die weihnacht­liche Beleuchtung schlechthin ist. Und, Kerzen eignen sich besonders gut für den Advents­kranz, da wir die brennenden Kerzen dann immer im Auge haben. Den Advents­kranz hat sie jetzt ganz besonders ausge­schmückt, mit vielen silbernen Kugeln, die den Kerzen­schein reflek­tieren und damit zusätz­liche Stimmung schaffen. Auch der Geruch nach Tanne, Zimtsternen, Holz und Orangen, die sie in der Dekoration der Wohnung genutzt hat, trägt zur weihnacht­lichen Atmosphäre bei. Weihnachten ist also noch viel mehr als Lichterketten.

Und was ist jetzt mit den Lichterketten?

Als Energie­be­rater war es meine Aufgabe, über den Einsatz von Lichter­ketten zu entscheiden. 😉 Deshalb habe ich mir angesehen, welche Lichter­ketten was verbrauchen und wie hoch die Strom­kosten sind. In den vergan­genen Jahren haben wir die Weihnachts­be­leuchtung jeden Dezem­bertag zwischen 16 und 24 Uhr leuchten lassen. Bei einer herkömm­lichen 30-Watt-Lichter­kette mit 50 Glühbirnen, benötigt ihr für 31 Tage 7,4 Kilowatt (kWh) Strom für eine einzige Lichter­kette. Im Vergleich zu solchen Glüh- oder Halogen­lampen verbrauchen Lichter­ketten mit LED-Leucht­dioden nur ein Zehntel des Stroms: Eine Kette mit 50 LEDs und einer durch­schnitt­lichen Leistung von 2,5 Watt benötigt bei acht Stunden Betriebs­dauer täglich an insgesamt 31 Tagen pro Monat rund 0,6 kWh Strom. Deutlich weniger als bei einer herkömm­lichen Lichterkette.

Auf LED umstellen zahlt sich aus

Damit sind LED-Lichter­ketten die klaren Gewinner meines Vergleichs. Obendrein halten die Leucht­dioden bis zu 100-mal länger als konven­tio­nelle Glühbirnen. Ich habe mir daher drei neue LED-Lichter­ketten im Baumarkt meines Vertrauens gekauft. Übrigens: Im Handel bekommt man inzwi­schen fast ausschließlich Lichter­ketten mit LED-Technik. Die Kosten für den Austausch der-Lichter­ketten sind durch den deutlich gerin­geren Strom­ver­brauch schnell wieder drin. Außerdem entwi­ckeln LEDs kaum Hitze, so dass man sie sorglos ins Kinder­zimmer hängen kann. Und wenn die Tannen­zweige, in die wir unsere neuen Lichter­ketten dekoriert haben, am Ende der Weihnachtszeit trocken geworden sind, brauchen wir uns auch da keine Sorgen machen. Bei uns hängen jetzt ausschließlich LED-Lichter­ketten, und zwar im Gegensatz zu den letzten Jahren nur noch drei Stück. Meine Frau hatte übrigens noch eine tolle Idee: Unsere beleuch­teten Tannen­zweige stehen vor großen Spiegeln, die das Licht doppelt zurückwerfen.

Mein Fazit

Angesichts des geringen Strom­ver­brauchs und der langen Lebens­dauer von LED-Lichter­ketten steht einer stimmungs­vollen elektri­schen Weihnachts­be­leuchtung nichts im Weg. Und gemütlich ist es bei uns zuhause durch die Kombi­nation mit anderen Dekora­ti­ons­stücken auch geworden. Meine Bitte an euch: Verwendet Lichter­ketten, -schläuche usw. nachhaltig und gezielt, statt in einen Wettbewerb um die auffäl­ligste Beleuchtung einzu­treten. Also lieber nur zwei oder drei Lichter­ketten aufhängen und ineffi­ziente Glühbirnen-Ketten fachge­recht entsorgen. So werdet ihr Weihnachten und der aktuellen Energielage gleicher­maßen gerecht.

Ich wünsche euch eine stimmungs­volle Weihnachtszeit!

Das Wichtigste in Kürze: Die besten Energiespar-Tipps zur Weihnachtsbeleuchtung

  • Lichter­ketten mit Glühbirnen durch sparsame, langlebige Beleuchtung mit LEDs ersetzen
  • Weniger ist mehr: Nicht zu viele Lichter­ketten nutzen und auch nur dann einschalten, wenn sie jemand sehen kann. Nachts und bei Abwesenheit sollte sie ausge­schaltet sein, z. B. über eine Zeitschaltuhr.
  • Nur Lichter­ketten ohne Batterien verwenden, denn der (Nach-)Kauf von Batterien erhöht die Strom­kosten deutlich. Ganz zu schweigen von der umwelt­be­las­tenden Entsorgung ausge­dienter Batterien.
  • Mehr Tipps zum Thema Energie­sparen findet ihr auf der Website.

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