Smarter Kühlschrank

Echt cool: Smarte Kühlschränke denken mit

Andreas Hugo

Unser Autor:

Er hat selbst in Corona-Zeiten immer geöffnet: Der heimische Kühlschrank. Und Smart Home-Geräte mit WLAN-Verbindung können nicht nur Lebens­mittel kühlen, sondern versprechen eine besser organi­sierte, energie- und zeitspa­rende Haushalts­führung.

Unver­zicht­barer Alltags­helfer

Zugegeben: Auch ich schleiche mich in manchen Arbeits­pausen schnell zum Kühlschrank, wenn der kleine Hunger kommt. Im Homeoffice zuhause sind die Lecke­reien einfach zu verfüh­re­risch und obendrein ständig verfügbar (voraus­ge­setzt, man hat einge­kauft). Doch allen „Krisen-Pölsterchen“ zum Trotz, was wäre unser Leben ohne den Kühlschrank? Dort verstaue ich auch die Liefe­rungen von meinem Geträn­ke­händler oder die Reste vom Lieblings­ita­liener.

Wenn ihr euch so wie ich ein klein wenig für gutes Essen und/oder Technik inter­es­siert, wisst ihr natürlich längst, dass Kühlschränke heute viel mehr können als nur Lebens­mittel frisch halten. Sie sorgen in unseren eigenen vier Wänden für viel Komfort und tragen zu einem effizi­en­teren Haushalten bei – besonders dann, wenn sie mit innova­tiver Smart-Home-Technik arbeiten.

Neu schlägt alt: Energie­ef­fi­zienz macht den Unter­schied

Was vor zehn oder zwanzig Jahren als Kühlschrank verkauft wurde, ist heute technisch gesehen Asbach Uralt. Große Haushalts­geräte wie Kühlschränke arbeiten heute so energie­ef­fi­zient wie nie zuvor. Es lohnt sich also, wenn ihr den Energie­ver­brauch eures Kühlschranks mit Hilfe des Energie­ef­fi­zi­enz­labels auf eurem Gerät im Auge behaltet. Es gibt Auskunft darüber, wie hoch der Jahres­strom­ver­brauch tatsächlich ausfällt. Wenn ihr es ganz genau wissen wollt, nutzt außerdem unseren Online KühlCheck. Fällt euer Kühlschrank in die Kategorie „Strom­fresser“, solltet ihr in ein modernes Gerät inves­tieren. Es verbraucht nicht nur deutlich weniger Energie und schont damit euren Geldbeutel und die Umwelt. Je nachdem für welches Modell ihr euch entscheidet, kann es euer Leben außerdem deutlich komfor­tabler machen.

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Auf die smarte Art: Intel­li­gente Kühlschränke optimieren den Alltag

Namhafte Hersteller haben in den letzten Jahren immer mehr Kühlschränke und Kühl-Gefrier­kom­bi­na­tionen auf dem Markt gebracht, die via WLAN mit dem Internet verbunden sind.

Über diese einfache Form der künst­lichen Intel­ligenz können smarte Kühlschränke euch zum Beispiel dabei unter­stützen, Lebens­mittel besser zu organi­sieren. So gibt es Geräte mit mehreren Kameras im Kühlbe­reich. Bei jedem Schließen der Kühlschranktür fotogra­fieren diese die Lebens­mittel im Inneren. Die Fotos werden über eine Home-Connect-App bei Bedarf direkt auf euer Handy gesendet. Damit wisst ihr immer und überall, was ihr noch vorrätig habt.

Auch Rezept­vor­schläge auf Basis der vorhan­denen Lebens­mittel könnt ihr über die App aufrufen, alter­nativ dazu eine Einkaufs­liste. Mit Hilfe von Sensoren wird bei manchen smarten Kühlschränken außerdem ermittelt, ob ihr aus Versehen die Kühlschranktür offen­stehen gelassen habt. Im Fall des Falles erhaltet ihr per App eine entspre­chende Warnung.

Darüber hinaus besitzen viele smarte Geräte einen integrierten Touch­screen, der wie ein Tablet funktio­niert. Ihr könnt verschiedene Apps darauf herun­ter­laden, zum Beispiel für Rezepte, oder Fernseh­in­halte streamen, euren Familien-Kalender verwalten und vieles mehr. Einige smarte Kühlschränke spielen per integriertem Lautsprecher eure Lieblings­musik oder bieten einen integrierten Food-Reminder, der euch über die Haltbarkeit eurer Lebens­mittel im Kühlschran­kin­neren infor­miert. Eine hilfreiche Innovation gegen Lebens­mit­tel­ver­schwendung.

Sehr nützlich: Über die Smart­phone-App lassen sich viele intel­li­gente Kühlschränke auch aus der Ferne steuern. Damit kann unter anderem die Kühlschrank­tem­pe­ratur reguliert und so der Energie­ver­brauch optimiert werden.

Vorsicht ist besser als Nachsicht: Daten­schutz nicht vergessen

Die schöne neue Welt der Smart Home-Möglich­keiten übt offenbar nicht nur auf mich, sondern auch auf viele von euch eine große Faszi­nation aus. Bis Ende 2020 werden in Deutschland schät­zungs­weise 100 Mio. vernetze Geräte im Umlauf sein. Daten­schutz­recht­liche Risiken werden dabei oft vernach­lässigt. Deshalb solltet ihr euch vor dem Kauf eines smarten Kühlschranks – so komfor­tabel er auch sein mag – ausführlich beim Geräte­her­steller infor­mieren, wie und wo dieser eure Nutzer­daten verwaltet. Schließlich sollen diese nicht in falsche Hände geraten oder – wie zum Beispiel beim jüngsten Skandal um den Amazon-Sprach­as­sis­tenten Alexa – ohne euer Einver­ständnis dauerhaft gespei­chert und zu Marke­ting­zwecken ausge­wertet werden.

Beim Kühlschrank-Kauf Förder­pro­gramm nutzen

Egal, ob ihr euch für ein smartes oder herkömm­liches Modell entschieden habt, wir unter­stützen den Kauf eines energie­ef­fi­zi­enten Kühlschranks. Wenn ihr euren Einkauf nicht beim anonymen Großhändler, sondern bei einem der zahlreichen Solinger Elektronik­fach­händler tätigt, leistet ihr zusätzlich wichtige Unter­stützung für die Wirtschaft in unserer Stadt. Im Rahmen des erwei­terten Programms Klingen Plus könnt ihr einmalig von einem 75-Euro-Zuschuss profi­tieren. Voraus­setzung ist, dass ihr drei Jahre lang den Ökostrom der Stadt­werke Solingen, Ökoplus, bezieht. So können auch Smarte Kühlschränke mit sauberem Ökostrom arbeiten.

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