Mann mit Topf über seinem Kopf

#WirBlei­ben­Zu­hause: Meine fünf besten Tipps zum Energie­sparen in der Küche

Andreas Hugo

Unser Autor:

Was ist in Corona-Zeiten der meist­ge­sagte Satz in vielen Familien? „Ich habe Hunger!“ Damit ihr bei der Zubereitung all der Mahlzeiten für sämtliche Famili­en­mit­glieder nicht zu viel Energie in eurer Küche verbraucht, lest hier meine Tipps zum Energie­sparen in der Küche.

1. Gleich und gleich gesellt sich gern: Kochfeld- und Topfgröße anpassen

Welches Kochfeld ihr auch benutzt – eure Töpfe sollten nie kleiner sein als die Fläche eurer Kochplatten. Sonst verschwendet ihr wertvolle Energie, die statt an den Topfboden in die Luft abgegeben wird. Wichtig sind hochwertige Töpfe, die weder einen bauchigen noch einen holen Topfboden haben. Hier sind Töpfe mit einem Boden in Sandwich-Bauweise mit einem Kupfer- oder Alumi­ni­umkern im Vorteil, da der Topfboden sich nicht durch die Wärme­ein­wirkung verzieht. Sie leiten die Hitze besonders gut.

2. 1 : 0 für den Wasser­kocher: Wasser schnell und effizient erwärmen

Ihr wollt Wasser zum Kochen bringen? Dann achtet darauf, immer einen Topfdeckel zu benutzen. Denn bei der Umwandlung von Wasser in Gas (Wasser­dampf) wird viel Energie benötigt. Entweicht der Wasser­dampf einfach ungehindert aus dem Topf und verfliegt, wird auch die angesam­melte Wärme­en­ergie in die Raumluft abgegeben, statt zur Erwärmung des Topfin­halts beizu­tragen. Wer Wasser noch energie­spa­render erwärmen möchte, nutzt zum Wasser­kochen gar keinen Topf, sondern einen Wasser­kocher. Das geht deutlich schneller als auf dem Herd und spart vergleichs­weise viel Energie.

Auch Eierkocher benötigen im Gegensatz zum Kochtopf deutlich weniger Energie um Eier zu garen. Mir haben diese zusätz­lichen Geräte zu viel Platz wegge­nommen. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, mit Erdgas zu kochen. Das bringt per se weniger Kosten mit sich. Wenn ich Eier garen möchte, nehme ich eine Kasse­rolle und bedecke den Boden mit rund ein Zenti­meter Wasser und lege die Eier da rein. Aber immer an den Deckel denken!

3. Energie­sparen mit dem Backofen

Habt ihr euch auch schon einmal gefragt, ob das Garen per Umluft oder mit Ober- und Unter­hitze effizi­enter ist? Tatsächlich ist das Backen mit Umluft wesentlich sinnvoller, denn dabei verteilt sich die Hitze besser im gesamten Backofen. So können mehrere Backbleche gleich­zeitig genutzt werden und das spart Energie. Außerdem gibt es bei vielen Umluft-Backöfen einen sogenannten Nachlauf. Auch nach dem Abschalten des Backofens wird für eine bestimmte Zeit noch Warmluft ins Ofeninnere geblasen. So könnt ihr den Ofen schon ein paar Minuten vor Ende der Garzeit abschalten. Das funktio­niert natürlich nur, wenn die Backof­entür noch bis zum Schluss der vorge­se­henen Backdauer geschlossen bleibt.

4. Vorspülen ist nicht nötig: Zeit und Energie sparen mit dem Geschirr­spüler

Wenn ihr einen Geschirr­spüler benutzt, solltet ihr auch bei starker Verschmutzung auf das Vorspülen eures Geschirrs von Hand verzichten. Denn das verbraucht neben Zeit auch noch wesentlich mehr Wasser als das Spülen in der Maschine. (Aber Achtung, Alle Filter müssen auch geschlossen sein, damit die festen Partikel nicht in das Spülsystem hinein­ge­langen und die rotie­renden Spülarme verstopfen! Und die Filter müssen dann auch regel­mäßig gereinigt werden!)

Moderne Geschirr­spüler entfernen auch bei sparsamen Spülgängen, zum Beispiel einem Öko-Programm, hartnä­ckige Verschmut­zungen zuver­lässig. Verbraucht eure Spülma­schine im Vergleich zu moder­neren Modellen deutlich mehr Strom und Wasser, lohnt es sich, mittel­fristig in ein neues Gerät mit bedarfs­ge­rechter Größe und möglichst der besten Energie­ef­fi­zi­enz­klasse A+++ zu inves­tieren. Worauf ihr dabei achten solltet und wie ihr von unserem Förder­pro­gramm Klingen Plus profi­tieren könnt, erfahrt ihr in meinem Blogar­tikel zu energie­ef­fi­zi­enten Elektro­ge­räten.

Im Moment empfehlen wir größere Anschaf­fungen erst dann zu tätigen, wenn der Einzel­handel in Solingen wieder liefern kann, denn so kommt das Geld unserer Stadt zugute. Wer nicht warten kann, sollte bei www.solingen-liefert.de nachschauen. Dort werden auch Elektronik-Artikel angeboten. „Solingen liefert“ ermög­licht Solinger Unter­nehmen im statio­nären Einzel­handel trotz der Corona-Krise ihre Waren anzubieten.

Übrigens: Kennt ihr schon den Film der Stadt Solingen mit Panagiota Petridou?

Mensch, Heimat-Shopping online! Solingen liefert!

Küchen­helfer Mikro­welle: Schnell und energie­sparend garen

Viele Gerichte könnt ihr in der Mikro­welle bei 600 oder 800 Watt wesentlich schneller, schonender und energie­spa­render garen als in Töpfen auf dem Herd. Hier kommt es vor allem auf die Zeiter­sparnis an, die wiederum den Energie­ver­brauch deutlich senkt. Aller­dings verfügen auch viele kleinere Küchen­geräte wie zum Beispiel Mikro­wellen über einen Stand-by-Modus. Das heißt, sie verbrauchen selbst im vermeintlich ausge­schal­teten Zustand noch Strom, mit dem sie z. B die Uhrzeit anzeigen. Deshalb lohnt sich die Anschaffung einer schalt­baren Steck­do­sen­leiste, mit der ihr den Strom­zu­fluss genau kontrol­lieren könnt.

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