Klima­freundliche Strom­erzeugung

Nachhaltig Strom erzeugen

Eigenerzeugung der Stadtwerke Solingen

Die Stadtwerke Solingen beziehen in der Debatte um erneuerbare Energien eine klare Position für den Ausbau der erneuerbaren Energien und setzen auf eine Strategie der Nachhaltigkeit. Einen Überblick über die Eigenerzeugung von klimafreundlichem Strom gibt Ihnen die folgende Tabelle:

Erzeugungsquellen

Erzeugungsmenge 2018 (kWh)

Haushalte*

Blockheizkraftwerke 3.832.477 1.095
Windkraftanlagen (Anteil Stadtwerke Solingen) 56.011.290 15.372
Photovoltaikanlagen 3.711.327 1.060
Wasserturbinen 759.632 217

Gesamt

64.314.726

18.376

* In dieser Spalte steht die ungefähre Anzahl von 3 Peronen-Haushalten, deren durchschnittlicher Stromverbrauch (3.500 kWh) durch die erzeugte Menge gedeckt wird.

Beteiligungen

Die Stadtwerke Solingen GmbH sind an anderen Unternehmen aus dem Bereich Energie beteiligt.

Beteiligungen

Erzeugen auch Sie Solarenergie

Mit dem Produkt Hausgemacht bieten wir ein Rundum-sorglos-Paket an. Neben der Auswahl einer passenden Solaranlage kümmern wir uns bspw. auch um die Wartung und Instandhaltung der Anlage.

Hausgemacht

Windenergie: Windparks (Auszug)

Eisleben

Gerdshagen

Groß-Klein-Niedersheim

Hünfelden

Rabenau

Wendorfer Berg

Wasserkraft

Schon seit über 100 Jahren nachhaltig

Bereits seit 1903 nutzt man im Wasserwerk Glüder Wasser aus der Wupper zur Erzeugung von sauberer Energie. Jährlich produzieren die Stadtwerke Solingen hier rund zwei Millionen kWh Strom – das entspricht dem ungefähren Jahresverbrauch von 500 Dreipersonenhaushalten.

Drei Anlagen

Das Wasserkraftwerk Glüder verfügt über insgesamt drei Wasserkraftanlagen. Zwei davon werden über die Wupper gespeist, die dritte kommt nur dann zum Einsatz, wenn an der Sengbachtalsperre überschüssige Wassermengen anfallen. Das ist in der Regel ein Mal jährlich um Januar herum der Fall.

Die Wasserversorgung der Anlagen eins und zwei erfolgt durch den rund ein Kilometer langen, künstlich angelegten Obergraben. Durch die Wehranlage wird der Wasserzufluss der Wupper relativ konstant gehalten. Auch ergibt sich so ein Gefälle zwischen der Wehranlage und dem Turbinenhaus von immerhin fünf Metern. Dies ist nicht viel, reicht jedoch für den Betrieb der Francisturbinen aus – dem Herzstück des Turbinenhauses.

Eine sieben Meter lange Maschinenwelle überträgt die Kraft von der Turbine zu einem Winkelgetriebe und von dort aus zum Generator. Beide Generatoren speisen den erzeugten Strom über Transformatoren in das 10.000 Volt-Netz der Stadtwerke Solingen ein.

Modernisierung für mehr Effizienz und Flexibilität

2010 wurde die Wasserkraftanlage auf den neuesten Stand gebracht – und somit auch die Leistung der Anlage zwei um 15 bis 20 % gesteigert. Auch kann die Wasserkraftanlage, die nun auch als Notstromaggregat dient, neuerdings automatisch an- und abgefahren werden. Gleichzeitig wird das Wassermanagement sowohl der Wupper als auch des Wasserkraftwerkes verbessert.